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Datum der Neuigkeit 28. Dez. 2017

Solide Arbeit in der Volksschule

Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Uri hat den Bericht zur Volksschule über das Schuljahr 2016/2017 erarbeitet und publiziert. Der Bericht gibt in acht Kapiteln Auskunft über alle wesentlichen Bereiche der Urner Volksschule.

Im Schuljahr 2016/2017 sind die Gesamtschülerzahlen in Uri wieder leicht gesunken, nachdem sie aufgrund der Einführung des Kindergartenobligatoriums (ein Jahr) und der Angebotspflicht des Zweijahreskindergartens in der Vorjahresperiode leicht angestiegen waren. Gleichzeitig blieb die Anzahl Abteilungen unverändert. Das geht aus dem Bericht zur Volksschule über das Schuljahr 2016/2017 hervor. Der Bericht gibt in acht Kapiteln Auskunft über alle wesentlichen Bereiche der Volksschule.

Individuell ausgelegte Förderung
In der Kindergarten- und Primarstufe haben die Schulen im Schuljahr 2016/2017 durchschnittlich 0,25 Lektionen für die Förderungsmassnahmen eingesetzt, in den Oberstufen mit integrierter Werkschule waren es 0,28 Lektionen. Die Vorgaben des Erziehungsrats konnten somit eingehalten werden. 261 Kinder (Vorjahr 285) wurden im Berichtsjahr in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) unterrichtet. DaZ wird in zehn Gemeinden unterrichtet. Die Verteilung auf die Gemeinden ist unterschiedlich und liegt zwischen 0 und 13 Prozent. Im Bereich der Sonderpädagogik wurden 43 Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung in der Regelschule beschult. 19 Schülerinnen und Schüler wurden in ausserkantonalen Einrichtungen beschult; 34 Schülerinnen und Schüler besuchten die Sonderschule Uri. Die Zahl der Sonderschulungen in ausserkantonalen Sonderschulen und in der stiftung papilio nahm zu. Die Zahl der therapeutischen Massnahmen in der stiftung papilio (Früherziehung, Logopädie, Psychomotorik) bewegt sich im langjährigen Bereich.

Gefragte Dienstleitungen des SPD
Der Schulpsychologische Dienst (SPD) ist neben Abklärungen und Beratungen im Zusammenhang mit Lern- und Verhaltensstörungen bei Schülerinnen und Schülern (im Berichtsjahr 470 Fälle) auch in der Erziehungsberatung, im Konflikt- und Krisenmanagement, in der Erstberatung für Lehrpersonen und Schulteams sowie als Fachstelle Kindesschutz tätig. Im Bereich des Krisen- und Konfliktmanagements hat der SPD im Berichtsjahr 44 Fälle bearbeitet. Im vergangenen Schuljahr wurde er in 39 Fällen im Bereich des Kindesschutzes tätig. Die Erstberatung für Lehrpersonen und Schulteams haben 8 Lehrpersonen in Anspruch genommen.

Erfolgreiche Berufseinführung und Weiterbildung
Auch im Schuljahr 2016/2017 organisierte das Amt für Volksschulen die obligatorische Einführungsveranstaltung für Lehrpersonen, die neu im Kanton Uri unterrichten. Im Rahmen der Beratung der Junglehrerinnen und Junglehrer konnten drei Kurse erfolgreich durchgeführt werden. Die Zahl der Anmeldungen zur Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung liegen wie in den Vorjahren konstant hoch bei über 1’200 Anmeldungen. Erfreulicherweise gab es sehr viele Anmeldungen für Urner Kurse, so dass 86 Prozent der Urner Kurse durchgeführt werden konnten.

Hinweis: Der Bericht zur Volksschule über das Schuljahr 2016/2017 ist auf der Website des Kantons Uri verfügbar: www.ur.ch (Suchbegriff: Bericht zur Volksschule).


Auskunft
Landammann Beat Jörg, Bildungs- und Kulturdirektor
Telefon 041 875 22 55, E-Mail beat.joerg@ur.ch