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Datum der Neuigkeit 11. Sept. 2017

Andermatt: Nachtrag 1 zu Bahnunfall

Bahnunfall in Andermatt
Am Montag, 11. September 2017, kam es im Bahnhof in Andermatt zu einem Rangieraufprall bei einem Regionalzug der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB). In der Zugkomposition mit fünf Personenwagen befanden sich rund 100 Fahrgäste. Es gab Verletzte (siehe Medienmitteilung Nr. 159 vom 11. September 2017).



Drei Schulklassen unter den Fahrgästen

Unter den Fahrgästen befanden sich auch drei Schulklassen, 6. bis 8. Klasse, aus der Schweiz mit insgesamt 65 Schülerinnen und Schülern. Von diesen wurden 18 Jugendliche verletzt und medizinisch versorgt. Ein Teil der Verletzten musste sich in Spitalpflege begeben. Andere konnten nach ambulanter Behandlung mit ihrer Schulklasse weiterreisen.



Anzahl Verletzten

Nebst den erwähnten Jugendlichen verletzten sich weitere 15 Personen. Davon stammen 13 aus der Schweiz und zwei aus den Niederlanden. Viele verletzten sich nur leicht und erlitten beim Aufprall der Lokomotive auf die Personenwagen Prellungen und Schürfungen. Von den total 33 verletzen Personen war niemand lebensbedrohlich verletzt.



Betreuung vor Ort

Bis zur Weiterreise wurden unverletzte Personen vor Ort durch Mitarbeitende der MGB und von Angehörigen der Sanität betreut.



Hotline

Die durch die Polizei eigens für Angehörige eingerichtete Hotline wurde rege benutzt.



Untersuchung

Die Kantonspolizei Uri hat unter Leitung der Staatswanwaltschaft Uri umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Erste Befragungen konnten bereits durchgeführt werden. Weitere Untersuchungshandlungen wie Sichtungen und Auswertungen von Videoaufnahmen und technischen Aufzeichnungen sind im Gange. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) untersucht die Umstände und Ursachen des vorliegenden Unfalls zwecks Unfallverhütung.


Bahnverkehr

Kurz vor 16.00 Uhr konnte die Zugskomposition und das betroffene Gleis wieder frei gegeben werden. Ab diesem Zeitpunkt war der Bahnhof Andermatt wieder ohne Einschränkungen verfügbar.



Im Einsatz standen ein überregionales Sanitätsaufgebot mit 13 Ambulanzen und 4 Helikoptern, die Stützpunktfeuerwehr Andermatt, Mitarbeitende der MGB, die SUST, die Staatsanwaltschaft Uri und die Kantonspolizei Uri.



Die Staatsanwaltschaft Uri und die Kantonspolizei Uri werden wieder aktiv informieren, wenn wesentliche neue Erkenntnisse vorliegen.