Kanton URI
Schnellzugriff:

Andermatt
Rubrikennavigation: Lageplan|Direktion aktuell

Fische

Das grösste Gewässer im Kanton Uri, der Urner See, ist Lebensraum für viele Fischarten. Kaltes, sauberes Wasser bildet die Grundlage für die guten Bestände von Seeforelle, Seesaibling (Rötel), Hecht, aber auch von Felchen und Egli. Daneben lockt eine Vielzahl von Trüschen jedes Jahr die Angelfischer an den See.

Auch im Seelisbergersee sind Hecht und Eglibestände von grosser Bedeutung. Neben Alet und Schleie gibt es hier noch einen guten Bestand des geschützten Edelkrebses. Der Alplersee im Riemenstaldner Tal ist vor allem als Hechtsee bekannt geworden.

In den alpinen Bergseen des Kantons Uri herrschen während der langen Wintermonate oft harte Lebensbedingungen. Die Artenvielfalt wird dadurch stark eingeschränkt.

Dank Besatzmassnahmen finden wir in den Bergseen vor allem die Regenbogenforelle und die Kanadische Seeforelle, die sogenannte Namaycush und den Seesaibling. Selbstverständlich gibt es neben weiteren Fischarten auch die Bachforelle. Erwähnenswert ist das Vorkommen des Edelkrebses im Golzerensee.

Bedingt durch die topographischen Verhältnisse in unserem Alpenkanton gehören die meisten Urner Fliessgewässer der so genannten Forellenregion an. In all diesen Gewässern ist die Bachforelle natürlicherweise der Leitfisch.

In einzelnen Gewässern der oberen Forellenregion (Göscheneralp und Gotthardgebiet) gibt es eine weitere Fischart: den Bachsaibling. Das Fischartenspektrum erweitert sich in den unteren Reussabschnitten um Seeforelle, Äsche, Trüsche, Groppe usw.

Dank Renaturierungen des Reussdeltas und der ufernahen Seezuflüsse - zum Beispiel Klostergraben, Giessen und Dorfbach - wurde Lebensraum für zusätzliche Fischarten geschaffen.

In den meisten Fliessgewässern des Kantons Uri lebt aber nur eine Fischart, die Bachforelle. Die extremen Lebensbedingungen in diesen Gewässern, aber auch die Besatzpolitik verhindern eine grössere Artenvielfalt. Ausserdem werden einige dieser Gewässer speziell zur Aufzucht für die Bachforelle genutzt.
Seite drucken