
|
12. Jh. |
Einwanderung von Walsern ins Urserntal |
|
ca. 1100 |
Die erste Kirche St. Kolumban in Andermatt entsteht als Pfarrkirche für das ganze Tal |
|
ab 12. Jh. |
Nutzung der Alpgebiete im Surenengebiet |
|
12. Jh. |
Bau einer Kapelle auf dem Gotthardhospiz |
|
1150 |
Bauen wird als "Bawen" erwähnt |
|
Ende 12. Jh. |
Ritter Arnold von Brienz gründet das Kloster Seedorf |
|
Ab 1200 |
Walser erfinden im Felsen aufgehängte Stege, besiedeln das Urserntal und abgelegene Bündner Täler |
|
13. Jh. |
Güter kleinburgundischer Adeliger in Erstfeld werden vom Kloster Wettingen erworben und gehen 1359 in den Besitz des Landes Uri über |
|
1203 |
Erwähnung von Andermatt als "de Prato" |
|
1220 |
Eröffnung des Saumpfads über den Gotthard |
|
um 1230 |
Schöllenenschlucht (UR) als Zugang zum Gotthardpass dank Walser Technik begehbar |
|
1231 |
König Heinrich bestätigt den Urnern urkundlich, dass er die Reichsvogtei nie mehr verpfänden werde. Das Land Uri und seine Bewohner stehen in Zukunft somit direkt unter der Schirmherrschaft des Königs |
|
1240 |
Bürglen wird als "Burgelon" erwähnt |
|
1240 |
Erwähnung von Attinghausen als "Attingenhusen" |
|
1243 |
Das Urner Landessiegel mit dem beringten Stier ist erstmals überliefert |
|
1250 |
Fraumünsterabtei Zürich besitzt Grund und Boden in bedeutendem Umfang und errichtet ein Meieramt in Erstfeld |
|
1257 |
Erstmalige Erwähnung der Gerichtslinde in Altdorf (Gebreite) |
|
1266 |
Flüelen als "Vluolon" erwähnt |
|
1290 |
Erwähnung von Andermatt als "an der Matte" |
|
1291 |
König Rudolf von Habsburg stirbt 73 Jahre alt. Das Volk der Urschweiz entschliesst sich, Freiheit und Reichsunmittelbarkeit zu erhalten und den Frieden mit einem Landfriedensbündnis zu bewahren. Bundesbrief (Uri, Schwyz, Unterwalden) |
|
1307 |
Rütlischwur, nach alter Urner Datierung |
|
1308 |
König Albrecht wird durch seinen Neffen Johannes (Parricida) bei Königsfelden ermordet. Dieser historisch belegte Königsmord fand im Jahre 1307 statt. Diese Jahreszahl ist auf dem Sockel des Telldenkmals Altdorf verewigt |
|
1313 |
Erste Erwähnung der Reichszollstätte in Flüelen |
|
1315 |
Eidgenossen besiegen habsburgische Strafexpedition in der Schlacht bei Morgarten |
|
1318 |
Die Kirche St. Ambrosius und St. Othmar in Erstfeld wird erstmals erwähnt |
|
1323 |
befristetes Bündnis der Waldstätte mit Bern |
|
1331 |
Ritter Johannes von Attinghausen schlichtet als Landammann den Krieg zwischen Ursern und der Leventina |
|
1362 |
Kaiser Karl IV. schliesst einen Bündnisvertrag mit Zürich und anerkennt dessen Bündnisse mit den Eidgenossen |
|
1370 |
einheitliche Rechtsordnung der Eidgenossen: "Pfaffenbrief" (u.a. Beschränkung der Vorrechte von Geistlichen) |
|
1386 |
Schlacht bei Sempach |
|
1389 |
Friedensvertrag mit Habsburg |
|
1393 |
Sempacherbrief (Kriegsordnung der Eidgenossen) |
|
1400 |
1. Dorfbrand von Altdorf |
|
1403 |
Uri expandiert in die Leventina und ins Eschental (Val d'Ossola) |
|
1407 |
Erstmalige Erwähnung des Rathauses und des Türmli in Altdorf (Gebreite) |
|
1419 |
Uri und Obwalden kaufen Bellinzona |
|
1422 |
Schlacht bei Arbedo gegen Herzog von Mailand: Verlust der südlichen Tessiner Täler |
|
1436-1450 |
"Alter Zürichkrieg" zwischen Zürich und Zentralschweizer Orten um die Erbschaft des Grafen von Toggenburg |
|
1460 |
Eroberung des Thurgaus von Habsburg nach Kirchenbann über Herzog Sigismund von Habsburg |
|
1466 |
Die Leventina wird den Urnern zugesprochen |
|
1471 |
Der Obwaldner Landschreiber Hans Schriber schreibt in den Jahren 1471/73 im "Weissen Buch von Sarnen" erstmals über die Taten des Freiheitshelden Wilhelm Tell. Dabei stützt er sich auf eine verschollene Vorlage von 1420 |
|
1474-1477 |
Burgunderkriege: 1476 Schlachten bei Grandson und Murten gegen Karl den Kühnen von Burgund, 1477 Schlacht bei Nancy (Tod Karls). Ruf der Eidgenossen als tapfere Krieger führt zu Söldnerdiensten ("Reislaufen") und "Pensionen" |
|
1478 |
Erfolgloser Rückeroberungsversuch der Urner in Bellinzona, Sieg in der Schlacht bei Giornico, die Leventina wird definitiv den Urner zugesprochen |
|
1481 |
Stanser Verkommnis (Kompromiss zwischen Landorten und Städten) |
|
1481 |
Dorfschule in Andermatt |
|
16. Jh. |
Ansiedlung von Gewerbe (Eisenverarbeitung, Sägereien) an der Isleten |
|
1508 |
Die Tellskapelle am Urnersee wird erstmals erwähnt. |
|
1510 |
Ursern schliesst sich Uri an |
|
1512 |
Ein unbekannter Autor verfasst das "Hüpsch Spyl gehalten zuo Ury in der Eydgnosschafft / von dem frommen und ersten Eydgnossen / Wilhelm Thell genannt". Das Spiel ist das älteste Tell-Drama. |
Quellen: