
Die Gotthardregion geniesst nicht nur regionale oder nationale, sondern gar europäische Bedeutung. Die Gründe dafür liegen einerseits in der Geschichte und der Verkehrsentwicklung. Anderseits ist aber nicht zu verkennen, dass die Gotthardregion auch gesellschaftlich, wirtschaftlich und touristisch grosse Bedeutung hat.
Der Bund hat im Rahmen der neuen Regionalpolitik (NRP) als gemeinsames Umsetzungsprogramm die Gotthardregion als Vorzeigeprojekt ausgewählt.
Vor diesem Hintergrund haben sich die Kantonsregierungen der Kantone Uri, Tessin, Wallis und Graubünden zusammengeschlossen, um das Projekt "PREGO" (Projekt Raumentwicklung Gotthard) zu bearbeiten mit dem Ziel, die erwähnten Potenziale der Gotthardregion in jeglicher Hinsicht besser zu nutzen.
Mit der vom Urner Landrat 2008 initiierten Gotthardkonferenz wollen sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier der vier Anrainer-Kantone vermehrt vernetzen. Am 1. September 2008 haben die vier Kantonsparlamente in Andermatt im Beisein von Frau Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftdepartements, dazu eine Charta verabschiedet.
Die Charta strebt eine nachhaltige Entwicklung des Gotthard-Raumes an. Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier bekunden damit den Willen, die Gotthardregion in raumplanerischer, wirtschaftlicher und touristischer Hinsicht zu fördern.