Kanton URI
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Urner Berglandschaft

Wichtige Stichworte auf einen Blick

Andere Planungen:  Der ESP UT steht in engem  Zusammenhang mit anderen raumwirksamen Planungen, insbesondere  mit der Totalrevision des Urner Richtplans, mit dem regionalen Gesamtverkehrskonzept Unteres Reusstal (rGVK) oder mit der revidierten Ortsplanung  Altdorf. Es besteht eine aktive Koordination zwischen den Planungen.

Anspruchsgruppen: Der ESP UT entwickelt sich im Kreis einer grossen Trägerschaft. Als Anspruchsgruppen  invol­viert sind der Kanton Uri, die sieben Zentrumsgemeinden des  Urner Talbodens  (Altdorf,  Attinghausen,  Bürglen, Erstfeld, Flüelen, Schattdorf und Seedorf ), SBB, armasuisse, das Bundesamt für Strassen ASTRA, Alpiq sowie die privaten Grundeigentümer und Unternehmen im Gebiet.

Ausstrahlung: Mit dem ESP UT entstehen  neue Nut­zungen, die  dem ganzen Kanton Uri  dienen  und seine Standortattraktivität fördern. Der ESP UT schaff t somit auch zusätzliche Optionen für andere Gebiete.

Bewertungskriterien Eyschaschen: Für die Veräusserung (Verkauf / Baurecht) von Baulandreserven im Perimeter des Kantonalbahnhofs Altdorf und dem Industriegebiet Eyschachen werden die Anfragen nach einem transparenten, nachvollziebaren und einheitlichen Raster beurteilt. Link zu den Kriterien 

Erfolgsfaktoren: Bei der weiteren Planung und Umsetzung des ESP UT bestehen  wichtige Abhängigkeiten.  Uri will gegenüber übergeordneten Stellen klare Zeichen setzen, um seiner Wirtschaft neue Optionen zu bieten. Es braucht Vorleistungen der öffentlichen Hand bezüglich Infrastruktur­-Elementen. Zentral sind in diesem Zusammenhang  zum einen die Verhandlungen mit der SBB zur Haltepolitik und einem neuen Kantonsbahnhof Altdorf mit der erforderlichen  Perronverlängerung.  Zum anderen stehen Verhandlungen im Zusammenhang  mit dem rGVK an, insbesondere mit dem ASTRA zu einem neuen Halbanschluss A2 (von/nach Norden) im Bereich Attinghausen an. Die  im Rahmen des rGVK geplante  neue West­Ost­ Verbindung zwischen Kreisel Wysshus und Klausenstras­se (Schächenspange) ist ein wichtiges vom Regierungsrat beschlossenes Netzelement.

Landreserve: Das Gebiet  rund um den Bahnhof Altdorf stellt eine der letzten grösseren Landreserven  im Urner Talboden dar. Seine wirtschaftlich, ökologisch und sozial­ verträglich nachhaltige Nutzung ist zentral für Uris Zukunft.

Phasen: Die  verschiedenen  Vorhaben rund um den Ent­wicklungsschwerpunkt Urner Talboden  (ESP  UT) können nicht in einem Zug umgesetzt werden. Vielmehr handelt es sich um ein Generationenprojekt mit mehreren Phasen (Vergleiche Pläne -> Entwicklungsplan).

Planungskosten: Für die zielgerichtete Weiterentwicklung des ESP UT besteht ein Massnahmenplan bis 2017. Im Zeitraum von 2011 – 2013 ist mit Planungskosten  von total  2 Mio. CHF zu rechnen. Die Finanzierung erfolgt über zwei Jahre durch den Kanton (inkl. NRP­ Mittel des Bundes), die Gemeinde Altdorf, armasuisse, SBB und Dritte.

Potenzial: Im Rahmen der bisherigen Planung sind Kosten­Nutzen­Analysen erstellt worden. Diese ergaben positive Resultate. Der ESP UT hat insgesamt ein Einwohnerpotenzial von 120 – 780 Personen und ein Arbeitsplatzpotenzial von 1'000 – 1'600.
 
Projektorganisation:  Beteiligt  sind die  Projektaufsicht (Volkswirtschaftsdirektor,   Baudirektor,   Gemeindeprä­sidentin  Altdorf), ein  Projektteam   unter  Einbindung verschiedener  Anspruchsgruppen, projektbegleitende Behörden der sieben Zentrumsgemeinden sowie die Grundeigentümer.

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