
Das Gebiet um den Bahnhof Altdorf ist ein Entwicklungsschwerpunkt mit hochwertigen Wirtschaftsfunktionen für den ganzen Kanton Uri. Hier entstehen zukunftsgerichtete Betriebe und Arbeitsplätze sowie Wohnraum.
Mit optimalen Rahmenbedingungen und Massnahmen ist darauf hinzuwirken, dass zeitgerecht hochwertige und nachhaltige (wirtschaftlich, ökologisch, sozialverträglich) Nutzungen im regionalen und kantonalen Gesamtinteresse erfolgen.
Der Bahnhof Altdorf übernimmt frühestens ab der Eröffnung NEAT 2016/2017 seine Funktion als Kantonsbahnhof Uri. Dabei funktioniert der Kantonsbahnhof Uri als Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs und sichert attraktive regionale- und überregionale Anschluss- und Umsteigequalitäten.
Mit einer effizienten Verkehrserschliessung (multimodal) ist die Attraktivität des ganzen Gebietes zu erhöhen.
Die räumliche Erscheinung, die städtebauliche Qualität und die Qualität der Bauten sind als besondere Merkmale des Ortes zu pflegen.
Industrie und Gewerbe sind in der Schweiz nach wie vor wichtige Wirtschaftszweige. Deutlich stärker wächst aber der Bereich der Dienstleistungen. Es ist davon auszugehen, dass der Dienstleistungsbereich künftig noch stärker wachsen wird, da hier die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz grösser ist (Qualifikation der Arbeitskräfte, Innovationsbereitschaft und -fähigkeit von Unterneh-mungen und Mitarbeitern) als in der reinen Produktion (fehlende Rohstoffe, Distanz zu den Be-schaffungs- und Absatzmärkten, Lohnkosten). Der Kanton Uri strebt deshalb an, die Attraktivität für diesen Wirtschaftsbereich zu erhöhen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen – beispielsweise mit dafür gut geeigneten Standorten wie dem ESP UT. Der ESP UT soll aber auch qualitatives und quantitatives Wachstum für die Urner Wirtschaft generieren, indem Platz für Urner Unternehmen mit Potenzial geschaffen wird. Allfällige Verlagerungen von Unternehmen anderer Gemeinden in Richtung ESP UT können Chancen für neue Nutzungen (z.B. Wohnen) an den ehemaligen Standorten beinhalten; der ESP UT schafft damit auch Optionen für andere Gemeinden.
Das Gebiet des ESP UT verfügt insbesondere über folgende Standortattraktivität:
Dazu kommt, dass dieses Gebiet die letzte grössere Landreserve im Urner Talboden darstellt. Diese Landreserve an bester Lage soll mit dem vorliegenden Projekt und seinen Folgeschritten urbar gemacht und für hochwertige Nutzungen bereitgestellt werden, um
Dieses Ziel kann nur dann erreicht werden, wenn der ESP UT eine breite Zustimmung erfährt. Und das wiederum setzt die Überzeugung voraus, dass die Zukunft (nach dem Motto „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“) bis zu einem gewissen Grad auch aus eigener Kraft gestaltet werden kann und klare Signale auch die regionalpolitische Argumentation gegenüber Bund und SBB stärken.
Dies ist nicht zuletzt deshalb wichtig, weil die Sicherstellung hervorragender Verkehrserschlies-sungen für den privaten wie den öffentlichen Verkehr Schlüsselfaktoren für die Zentralität und At-traktivität des Standortes darstellen:
Parallel dazu müssen die betroffenen Areale zum Teil frei geräumt und für neue Nutzungen bzw. den Verkauf an Unternehmungen, Investoren und Promotoren bereitgestellt werden, was mannigfaltige Vorarbeiten bedingt, wie beispielsweise