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Agglomerationsprogramm Unteres Reusstal (AP URT)

Zuständige Direktion: Justizdirektion
Zuständiges Amt: Amt für Raumentwicklung
Zuständige Abteilung: Abteilung Raumplanung
Verantwortlich: Achermann, Marco

Agglomerationsprogramm Unteres Reusstal (AP URT)

Agglomerationsprogramme sind ein wichtiger Pfeiler der nachhaltigen Raumentwicklung der Schweiz. Sie streben eine koordinierte Planung von Siedlung, Landschaft und Verkehr in urbanen Räumen an. Ein weiteres Ziel ist die Abstimmung zwischen öffentlichem Verkehr, motorisiertem Individualverkehr sowie dem Fuss- und Veloverkehr.

Die Agglomerationsprogramme verlangen eine Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden. Im Unteren Reusstal ist das nichts Neues. Bereits mit der «Raumentwicklung Unteres Reusstal» (REUR) im Jahr 2006 und den anschliessenden Planungen und Projekten wurde die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung über die Gemeindegrenzen hinweg geplant und abgestimmt. Für die beteiligten Gemeinden und den Kanton bietet das Agglomerationsprogramm die Chance, diese Planungen weiterzuführen. Das Agglomerationsprogramm ist daher massgeblich auf bestehenden Grundlagen aufgebaut und integriert die ohnehin geplanten Arbeiten des Kantons (regionales Gesamtverkehrskonzept Unteres Reusstal, Kantonalbahnhof, West-Ost-Verbindung, Veloverkehrskonzept, Entwicklungsschwerpunkte, usw.) und der Gemeinden.

Das Agglomerationsprogramm Unteres Reusstal ist das erste Agglomerationsprogramm in Uri und wurde entsprechend von Grund auf neu erarbeitet. Es besteht aus einem Bericht zu den Themen Siedlung, Landschaft und Verkehr und formuliert dazu Ziele und Strategien zur Entwicklung des Unteren Reusstals mit einem Zeithorizont bis etwa 2040. Dazu gehört auch eine Übersicht der Massnahmen mit entsprechenden Karten und Massnahmenblätter. Die Umsetzung der Verkehrsmassnahmen mit der höchsten Priorität (A-Massnahmen), die auch zur Mitfinanzierung durch den Bund beantragt werden, soll zwischen 2019 und 2022 beginnen.

Regierungsrat verabschiedet das Agglomerationsprogramm Unteres Reusstal
Der Urner Regierungsrat verabschiedete an seiner Sitzung vom 13. September 2016 das Agglomerationsprogramm Unteres Reusstal und reicht es dem Bund zur Beurteilung ein. Zuvor stimmten auch die Gemeinderäte von Altdorf, Attinghausen, Bürglen, Erstfeld, Flüelen, Schattdorf, Seedorf und Silenen dem Agglomerationsprogramm zu. Damit halten die acht beteiligten Gemeinden und der Kanton fest, dass das Agglomerationsprogramm Unteres Reusstal den kommunalen und kantonalen Planungen entspricht, zukünftig in ihren Planungen berücksichtigt wird und die Masssnahmen fristgerecht umgesetzt werden.

Mit der Eingabe des Agglomerationsprogrammes an den Bund beginnt nun ein längerer Prüf- und Beurteilungsprozess. Der Bund wird über die Qualität des Programms sowie seine Gesamtwirkung entscheiden und bei einem positiven Prüfungsergebnis die Höhe der möglichen Bundesbeiträge und die unterstützungswürdigen Massnahmen festlegen. Der abschliessende Entscheid wird gegen Ende 2018 erwartet. Die Umsetzung der für das Untere Reusstal wichtigen Projekte wird jedoch unabhängig davon bereits weitergetrieben.
 
  

 
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