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Neobiota

Zuständige Direktion: Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion
Zuständiges Amt: Amt für Umweltschutz
Zuständige Abteilung: Abteilung Gewässerschutz
Verantwortlich: von Euw, Simon

Neobiota

Die grosse Mobilität der Menschen hat den Austausch von Tier- und Pflanzenarten zwischen den Kontinenten beschleunigt. Pflanzen, die erst in der Neuzeit zu uns eingewandert sind, nennt man Neophyten ("Neue Pflanzen"). Das Pendant in der Tierwelt sind die Neozoen. Die meisten dieser Arten verschwinden wieder oder fügen sich problemlos in unsere Tier- und Pflanzenwelt ein. Einige vermehren sich jedoch stark, setzen sich hartnäckig durch und beginnen zu wuchern. Sie werden invasiv und so zum Problem.

Invasive Neobiota verdrängen die einheimische Flora und Fauna, sie gefährden die Gesundheit, destabilisieren und schädigen Bauten, führen zu Ertragsausfällen in der Land- und Forstwirtschaft und beeinträchtigen naturnahe Lebensräume.
Die Freisetzungsverordnung definiert die gefährlichsten invasiven, gebietsfremden Problemarten. Zu ihnen zählen bei den Pflanzen die Ambrosia, der Japanische Knöterich, der Riesen-Bärenklau, das Drüsige-Springkraut und die Goldrute. Bei den Tieren sind dies der Asiatische Marienkäfer, die Rotwangen-Schmuckschildkröte und der Amerikanische Ochsenfrosch. Diese Arten dürfen weder eingeführt noch verkauft, verschenkt, transportiert, vermehrt, angepflanzt oder gepflegt werden. Die Bekämpfung ist erlaubt. Bei der Ambrosia besteht eine Meldepflicht, da es sich um eine stark allergene Pflanze handelt.

Die Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen (SKEW) hat eine schwarze Liste erstellt, die weitere potentiell schädliche Pflanzenarten auflistet. Das Amt für Umweltschutz koordiniert den Umgang mit Neobiota im Kanton Uri und nimmt Fundmeldungen entgegen. Der Informationsflyer "Der richtige Umgang mit exotischen Problempflanzen" klärt sie über die wichtigsten Problempflanzen auf. Weitere Informationen finden Sie unter den angegebenen Links. Mittels dem "Meldeblatt für Problempflanzen" können Sie uns über einen Bestand von invasiven Neophyten informieren.
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