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Die Umsetzung der FlaMa startet jetzt!
Die West-Ost-Verbindungsstrasse (WOV) ist weit mehr als bloss eine neue Strasse, sondern eines von acht Kernelementen des regionalen Gesamtverkehrskonzepts. Mit der Inbetriebnahme der WOV werden auch die Flankierenden Massnahmen (FlaMa) in den Gemeinden umgesetzt. Die FlaMa lenken den Durchgangsverkehr auf die WOV.
Der Urner Landrat hat 2014 beschlosssen, dass die FlaMa nur in einer Minimalvariante umgesetzt werden. Ein flächendeckendes Verkehrsmonitoring zeigt dann, wie sich der Verkehr entwickelt. Tritt die Verlagerung nicht im gewünschten Mass ein, muss nachgebessert werden – dies haben der Kanton Uri und die Gemeinden Altdorf, Bürglen und Schattdorf vertraglich vereinbart.
Altdorf - Abschnitte nachts gesperrt
Der Dorfkern ist heute sehr stark vom Verkehr belastet. Insbesondere aus gesundheitlichen Gründen müssen die Lärm- und Luftbelastung sinken.
Altdorf erhält von der Schmiedgasse bis zum Polizeiposten eine Begegnungszone. Auf diesem Abschnitt gilt Tempo 20. Der Begegnungszone vorgelagert werden Tempo-30-Zonen. Diese reichen jeweils vom Ober Heilig Kreuz, vom Schulhaus Hagen und vom EWA-Hauptgebäude bis zur Begegnungszone.
Für LKW – mit Ausnahme der Zubringer – besteht in der Begegnungszone ein Durchfahrtsverbot. Die Massnahmen verbessern die Luftqualität und senken die Lärmbelastung. Altdorf hat damit die Chance, das Zentrum als attraktiven Wohn-, Dienstleistungs- und Einkaufsort zu stärken.
Die Begegnungszone und die Tempo-30-Zonen werden ab 1. September signalisiert und markiert. Die Markierungsarbeiten erfolgen nachts – dafür müssen einzelne Strassenabschnitte von 20.00 Uhr bis 05.00 Uhr gesperrt werden. Einzelne Liegenschaften können in dieser Zeit nicht mit dem Auto erreicht werden. Zu Fuss sind die Liegenschaften aber immer erreichbar. Auch die Blaulichtorganisationen können im Ernstfall zirkulieren. Die Lärmbelastung während der Nachtarbeiten sollte sich in Grenzen halten, da dann lediglich Markierungsarbeiten ausgeführt werden.
Provisorisch sind folgende Termine geplant.
ACHTUNG: Die Markierungsarbeiten sind witterungsabhängig. Kurzfristige Verschiebung können daher nicht ausgeschlossen werden. Aktuelle Informationen werden auf dieser Seite täglich bis 9 Uhr aufgeschaltet.
Nachtarbeit 3. auf 4. September | Bahnhofstrasse: Polizeiposten bis Hagen |
Dieser Abschnitt* ist gesperrt 20.00 bis 05.00 Uhr |
Nachtarbeit 4. auf 5. September |
Herrengasse und Tellsgasse: EWA-Hauptgebäude bis Polizeiposten |
Dieser Abschnitt* ist gesperrt 20.00 bis 05.00 Uhr |
Nachtarbeit 8. auf 9. September | Gotthardstrasse, Frauenkloster bis ComDataNet |
Dieser Abschnitt* ist gesperrt 20.00 bis 05.00 Uhr |
Nachtarbeit 9. auf 10. September | Schmiedgasse und Tellsgasse |
Dieser Abschnitt* ist gesperrt 20.00 bis 05.00 Uhr |
Nachtarbeit 10. auf 11. September | Schmiedgasse und Tellsgasse |
Dieser Abschnitt* ist gesperrt 20.00 bis 05.00 Uhr |
Nachtarbeit 11. auf 12. September | Schmiedgasse und Tellsgasse |
Dieser Abschnitt* ist gesperrt 20.00 bis 05.00 Uhr |
Verschiebungen möglich Tabelle wird täglich bis 9 Uhr aktualisiert! |
*Die in den Plänen orange markierten Liegenschaften sind während der Baunacht von 20.00 bis 05.00 Uhr nicht per Auto erreichbar. Violett markierte Liegenschaften sind mit Auto per Umleitung erreichbar. Ein Verkehrsdienst steht im Einsatz. |
Bürglen - Planung läuft
In Bürglen wird derzeit an konkreten FlaMa im Abschnitt zwischen dem Knoten Schächen und dem Kreisel Kollegi gearbeitet. Ziel ist es auch dort, den Verkehr sicher und flüssig zu gestalten. Die Umsetzung ist noch nicht terminiert. Ein wichtiger Grund für die Verzögerung sind diverse Einsprachen. Ziel ist es, hier eine gute Lösung mit der Eröffnung des ebenfalls verzögerten A2-Halbanschlusses Altdorf Süd zu präsentieren.
Schattdorf - Bauarbeiten gehen weiter
Die Gotthardstrasse Schattdorf ist ebenfalls stark vom Durchgangsverkehr belastet. Mit punktuellen Eingriffen sollen die Wohngebiete nun entlastet werden (zum Artikel im «Urner Wochenblatt»). Die gute Erreichbarkeit der Quartiere und Gewerbegebiete bleibt dabei bestehen. Zwischen dem Knoten Schächen und der Militärstrasse gilt neu ein Fahrverbot für LKW (Zubringer gestattet). Von der Grünenwaldstrasse bis zum Adlergarten entsteht eine Kernfahrbahn mit bergseitigem Radstreifen. Und bei den Knoten Adlergarten und Militärstrasse ist der Verkehr auf der Gotthardstrasse aus Richtung Nord neu nicht mehr vortrittsberechtigt.
Diese Anpassungsarbeiten werden in den nächsten Wochen laufend umgesetzt – auch die Fertigstellungsarbeiten beim neuen Kreisel Knoten Schächen gehen auch nach der WOV-Eröffnung weiter.