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Mandatsführung

Ohne das Engagement von Freiwilligen könnte die Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen auch unter dem neuen Erwachsenenschutzrecht nicht sichergestellt werden. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde ist auf Privatpersonen angewiesen, welche bereit sind, gegen eine angemessene Entschädigung die Führung einer Beistandschaft zu übernehmen.

Voraussetzungen für das Amt sind, dass sich die Privatperson für das Mandat eignet, dass sie über die nötige Zeit verfügt und die Aufgaben grundsätzlich selbst wahrnimmt. Die Aufgaben folgen direkt aus dem Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde über die Errichtung der Beistandschaft.

Private Mandatsträgerinnen und Träger (sog. PriMas) erhalten von der KESB die nötige fachliche Unterstützung.

Mandate von Kindesschutzmassnahmen und von komplexen, äusserst anspruchsvollen Erwachsenenschutzmassnahmen werden generell von Berufsbeiständinnen und -beiständen vollzogen.

Falls Sie sich für die Übernahme eines solchen Amtes interessieren, so melden Sie sich bitte unverbindlich bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Uri. Wir klären Sie gerne im persönlichen Gespräch oder telefonisch über die Aufgaben, Pflichten und Rechte detailliert auf und beantworten Ihnen zusätzliche Fragen.

Private Mandatsträgerinnen und -träger von Angehörigen

Betreuen Sie beispielsweise ihr behindertes volljähriges Kind oder ihre betagten Eltern, so können Sie eine Erleichterung in der periodischen Berichtserstattung und Rechnungsablage nach Art. 420 ZGB beantragen. Ein entsprechendes Merkblatt finden Sie unter Publikationen.