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Geplante Streckensperre am Zugersee beeinflusst Fahrplan 2019

1. Juni 2018
Die SBB plant, von Mitte 2019 bis Ende 2020 auf der Zugersee Ostlinie eine 1,7 Kilometer lange neue Doppelspur zu bauen. Zusätzlich sind Sanierungs- und Erhaltungsmassnahmen vorgesehen. Während der Bauarbeiten wird die Strecke ab Mitte 2019 für eineinhalb Jahre gesperrt. Die Reisezeit auf der Nord-Süd-Achse wird sich während der Sperre um rund 10 bis 15 Minuten verlängern. Eine private Körperschaft hat beim Bundesgericht gegen das Bauvorhaben Beschwerde eingereicht. Ob die Bauarbeiten wie vorgesehen gestartet werden können, hängt vom noch ausstehenden Bundesgerichtsurteil ab.

Aufgrund der geplanten Bauarbeiten auf der Zugersee Ostlinie und der noch bis Ende 2019 andauernden Sanierung der Bahnlinie am Axen würde der Kanton Uri ab Mitte 2019 bis Ende 2020 von temporären Fahrplanänderungen betroffen sein. Die Volkswirtschaftsdirektion Uri ist in Kontakt mit den zuständigen Stellen der SBB und sucht intensiv nach Möglichkeiten für möglichst kundenfreundliche Lösungen, sei es durch Optimierungen und Anpassungen im vorliegenden Fahrplanentwurf oder durch geeignete Bahnersatzangebote. Im Vordergrund stehen die Sicherstellung der Transportketten von und nach Uri, ins Urner Oberland, in alle Seitentäler sowie ein uneingeschränkter Lokalverkehr im Urner Talboden.

Seit Montag, 28. Mai 2018, kann der Fahrplanentwurf für das Jahr 2019 online unter www.fahrplanentwurf.ch öffentlich eingesehen werden. Die SBB haben für die Gotthardlinie (Linie 600) auch die Fahrplanvariante ab 9. Juni 2019 im Falle einer Streckensperre am Zugersee aufgeschaltet.

Allfällige Fahrplanbegehren können bis am 17. Juni 2018 direkt unter www.fahrplanentwurf.ch gemeldet werden. Das Amt für Wirtschaft und öffentlichen Verkehr wird die Stellungnahmen zum Fahrplanentwurf prüfen und im Sinne der Möglichkeiten berücksichtigen.


Rückfragen von Medienschaffenden:
Christian Raab, Telefon +41 41 875 2891, E-Mail: christian.raab@ur.ch