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Am 1. August die Umwelt nicht vergessen

27. Juli 2018

Feuerwerke und Höhenfeuer gehören zum den Feierlichkeiten am 1. August dazu. Sie bereiten aber nicht nur Freude, sondern belasten auch unsere Umwelt. Zurückhaltung im Umgang ist daher angebracht.

Wenn die Felswand beim Gitschen rot erleuchtet, wenn auf den Berggipfeln rundherum Höhenfeuer angehen und dazwischen Feuerwerke ganze Kunstwerke an den Himmel zaubern, dann wird der 1. August gefeiert. Für viele Leute ist das ein Höhepunkt des ganzen Sommers.

Feuerwerke belasten die Umwelt

Doch hat dieses Spektakel auch eine Kehrseite. Die Feuerwerke belasten die Umwelt. Das Bundesamt für Umwelt schätzt, dass jährlich schweizweit durch Feuerwerke rund 360 Tonnen Feinstaub freigesetzt werden. Diese Belastung wird auch in Uri beobachtet. Eine Auswertung bei der Luftmessstation Altdorf über die letzten Jahre zeigt, dass typischerweise in der Nacht vom 1. auf den 2. August die höchste Feinstaubbelastung des ganzen Sommers auftritt. Für gesunde Menschen ist das zum Glück kein Problem. Für kranke Menschen kann es aber durchaus eine Belastung darstellen. Zur Luftbelastung kommt noch der Lärm von Knallkörpern und Raketen hinzu. Er löst vor allem bei Tieren Stress aus. Das Amt für Umweltschutz empfiehlt daher, Feuerwerk mit Augenmass zu verwenden.

Kein Abfall in Höhenfeuer

Es kommt immer wieder vor, dass Höhenfeuer zum Verbrennen von Abfällen wie alten Möbeln, Altholz oder Pneus missbraucht werden. Dadurch können grosse Mengen an giftigen Stoffen freigesetzt werden. Das Verbrennen von Abfall ist daher illegal. In ein Höhenfeuer gehört nichts Anderes als naturbelassenes Holz, Rinden und Zapfen.

Wir wünschen allen Urnerinnen und Urnern sowie allen Gästen ein schönes 1. August-Fest, bei dem auch die Umwelt nicht vergessen geht!

Amt für Umweltschutz

Rückfragen von Medienschaffenden: Niklas Joos-Widmer, Leiter Abteilung Immissionsschutz, Telefon 079 320 87 65, E-Mail niklas.joos@ur.ch