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Projekt «URTax» im Zieleinlauf

13. September 2018

Mit dem Projekt «URTax» werden die Steuerprozesse zwischen Kanton und Gemeinden vereinheitlicht und vereinfacht. Die Steuerapplikationen von Kanton und Gemeinden werden auf die gemeinsame Steuerlösung NEST migriert. Die Projektarbeiten sind bisher planmässig verlaufen. Vom 20. September bis 30. September steht der Wechsel auf die gemeinsame Steuerlösung an.

Mit dem Projekt «URTax» wird das Ziel verfolgt, den Steuerprozess insgesamt zu optimieren. Ein gemeinsamer Steuerprozess von der Steuererklärung bis zum Inkasso bietet für alle Beteiligten Vorteile. Durch den Einsatz einer gemeinsamen Steuer-Software und einer zentralen Datenbasis werden Systembrüche vermieden und die Arbeitsabläufe vereinfacht.

Nutzen für die Steuerpflichtigen
Die gemeinsame Datenbasis bildet die Grundlage für die effiziente Umsetzung von zukünftigen bürgerorientierten eGovernment-Lösungen. So können die Fristerstreckungen für die Einreichung der Steuererklärungen seit Anfang 2018 online beantragt werden. Weitere Vorhaben wie eSteuererklärung oder eDossier können im Anschluss an das Projekt URTax in Angriff genommen werden und versprechen einen anhaltenden Nutzen für die Steuerpflichtigen.

Spürbare Veränderungen
Neben den bisher realisierten Optimierungen werden sich für die Steuerpflichtigen weitere Veränderungen ergeben. Im Hinblick auf die kommenden Steuerrechnungen ist zu beachten, dass sich die Postverbindung zur Überweisung der Steuerforderung geändert hat und allfällig bestehende E-Banking-Zahlungsvorlagen angepasst werden müssen. Für bestehende Zahlungsabkommen können noch bis zu dessen Ablauf die bestehenden Kontoverbindungen benutzt werden. Der Steuereinzug erfolgt, wie bis anhin, durch die Steuerämter der Gemeinden. Neu wird auch die direkte Bundessteuer durch die Gemeindesteuerämter bezogen. Der Steuerbezug für die juristischen Personen erfolgt ausschliesslich durch das Amt für Finanzen des Kantons.

Während dem Wechsel auf die gemeinsame Steuerlösung vom 20. bis 30. September 2018 stehen die Steuersysteme der betroffenen Gemeinwesen nur eingeschränkt zur Verfügung. Dadurch sind nicht alle Dienstleistungen verfügbar. Die involvierten Amtsstellen danken für das Verständnis.

Finanzdirektion

 

Rückfragen von Medienschaffenden:
Pius Imholz, Telefon +41 41 875 2133, E-Mail Pius.Imholz@ur.ch