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Lagebulletin Sonderstab COVID-19 vom 22. Januar 2021

22. Januar 2021

Der Sonderstab COVID-19 hat sich am Donnerstag, 21. Januar 2021, zum Lagerapport getroffen. Die Corona-Lage im Kanton Uri präsentiert sich gegenüber der Vorwoche leicht verbessert. Aktuell gibt es im Kanton Uri 101 aktive Fälle von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen. 254 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Fünf mit dem Virus infizierte Menschen sind hospitalisiert. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 35 Verstorbenen seit Beginn der Pandemie. Die aktuellen Urner Fallzahlen inklusive deren Entwicklung finden sich auch auf der Webseite des BAG (https://www.covid19.admin.ch).

Impfkampagne

Bis Donnerstag, 21. Januar 2021, sind im Kanton Uri 1134 Personen geimpft. Ab der kommenden Woche werden auch elf Urner Hausarztpraxen die Impfung verabreichen können. Wer sich durch seinen Hausarzt impfen lassen möchte, wird gebeten, direkt mit der entsprechenden Praxis Kontakt aufzunehmen.

Die im Kanton Uri für die Impfung zur Verfügung stehenden Mengen an Impfstoff hängen von der Anzahl gelieferter Dosen seitens des Bundes ab. Die Impfkapazitäten in Uri sind seit Anfang Januar vorhanden, um die vom Bund gelieferten Impfdosen verabreichen zu können. Der Bundesrat hat diesbezüglich gestern über einen Lieferengpass des im Zusammenhang mit dem Pfizer-Impfstoff orientiert. Durch eine vorausschauende Einsatzplanung des bereits gelieferten Impfstoffs kann gewährleistet werden, dass im Kanton Uri alle vereinbarten Impftermine bis Mitte Februar 2021 eingehalten werden können. Sollte es jedoch nach Mitte Februar zu Engpässen bei der Impfstofflieferung durch den Bund kommen, müssten bereits vereinbarte Impftermine verschoben werden. Allenfalls betroffene Personen müssen nichts unternehmen – sie würden im Fall von Verzögerungen durch das Kantonsspital Uri kontaktiert.

Die Impfkampagne in den Urner Alters- und Pflegeheimen kommt planmässig voran. Ab nächsten Montag werden alle Bewohnerinnen und Bewohner der APH ihre zweite Impfung erhalten. Bewohnerinnen und Bewohner, die bereits an COVID-19 erkrankt waren, werden frühestens ab Ende Februar geimpft. Der Anteil der Personen die sich in den Urner Alters- und Pflegeheimen impfen lassen, liegt zwischen 70 und 80 Prozent, was die Erwartungen übertrifft.

Fragen zur Impfung beantworten entweder die Nationale Impf-Infoline (täglich 6 bis 23 Uhr): 058 377 88 92 oder die Hausärztinnen und Hausärzte. Des Weiteren finden Sie ausführliche Informationen, Merkblätter, Grafiken, FAQs (häufig gestellte Fragen) und kurze Filme auf der BAG-Homepage: https://bag-coronavirus.ch/impfung/.

Fasnacht 2021

Der Sonderstab COVID-19 weist darauf hin, dass auch während der Fasnachtszeit die geltenden Massnahmen einzuhalten sind. So untersagt die aktuell geltende COVID-Verordnung private Veranstaltungen mit mehr als fünf Personen. Gleiches gilt für Menschenansammlungen im öffentlichen Raum, was einen geringen Spielraum für fasnächtlich geprägte Aktionen offenlässt. In diesem Zusammenhang appelliert der Sonderstab COVID-19 an die Selbstdisziplin aller Beteiligten. Es geht um die Erhaltung der Gesundheit jedes Einzelnen und um die Eindämmung der Pandemie.

Dieser Newsletter kann unter https://www.ur.ch/newsletterlink abonniert werden.

Auskünfte an Medienschaffende: Medienstelle Sonderstab COVID-19; Telefon: +41 41 874 3437; E-Mail: medien.corona@ur.ch

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