Inhaltsbereich

Verbot von Schiffsfahrten sowie Wassersport auf dem Urner Teil des Vierwaldstättersees bis Montag 19. Juli 2021 - Allgemeinverfügung (elektronische Amtsblattpublikation vom 16 Juli 2021)

16. Juli 2021

Aufgrund der verschärften Hochwassersituation hat die Sicherheitsdirektion sämtliche Schiffs- und Bootsfahrten sowie alle weiteren Wassersportarten ab sofort bis und mit Montag, 19. Juli 2021, verboten.

Nachdem der Pegel des Vierwaldstättersees seit dem Vortag weiter gestiegen ist, hat die Sicherheitsdirektion (SID) aufgrund der aktuellen Gefahrenlage ein Verbot für private Schiffs- und Bootsfahrten sowie sämtliche weiteren Wassersportarten (inklusive Stand-Up-Paddling und dergleichen) auf dem Urner Teil des Vierwaldstättersees ausgesprochen. Es gilt ab sofort bis kommenden Montag, 19. Juli, 24.00 Uhr Ausgenommen vom Verbot sind Militär, Polizei, Rettungskräfte und Berufsfischer.

Bisher galt nur der Aufruf der Polizei, nicht notwendige private Boots- und Schifffahrten zu unterlassen, damit zusätzliche Schäden am Seeufer verhindert werden können. Zusätzlich besteht die Gefahr durch treibendes Schwemmholz.

Nach dem weiteren Ansteigen des Seepegels hat sich die Sicherheitsdirektion ein befristetes Verbot verfügt, ähnlich wie es bereits auf anderen Schweizer Seen in Kraft ist. Das Verbot erfolgt in Übereinkunft mit den Anrainerkantonen des Vierwaldstättersees.

Die rechtliche Grundlage ist in der Verfügung vom 16. Juli 2021 betreffend Verbot der Schiffart auf dem Vierwaldstättersee dokumentiert. Diese ist auf www.ur.ch/amtsblatt publiziert.

Sicherheitsdirektion

Auskünfte an Medienschaffende: Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti, dimitri.moretti@ur.ch Telefon 078 841 15 66

Im Anhang finden Sie die entsprechende Verfügung.

(Die Verfügung gilt ab dem 17. Juli 2021, 0:00 Uhr)

Mitteilung an die interessierte Öffentlichkeit mittels Publikation im Amtsblatt (elektronisch).

Zugehörige Objekte

Name
Allgemeinverfügung vom 16. Juli 2021 Download 0 Allgemeinverfügung vom 16. Juli 2021