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Steigende Fallzahlen auch in Uri – grundlegende Hygienevorschriften wieder einhalten!

23. November 2021

Per Dienstag, 23. November 2021, sind vier Patientinnen und Patienten infolge einer Covid-Infektion im Kantonsspital Uri hospitalisiert. Eine dieser Personen befindet sich auf der Intensivpflegestation. Generell sind die Infektionszahlen im Kanton Uri in den vergangenen Wochen analog zu den landesweiten Zahlen angestiegen. Hauptsächlich stecken sich derzeit Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene an. Diese Bevölkerungsgruppen weisen die tiefste Durchimpfungsrate auf. Zudem sind auch in einem Urner Heim gehäuft Fälle aufgetreten.

Seit Montag, 22. November 2021, werden im Impfzentrum im Kantonsspital gemäss den Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit und der eidgenössischen Impfkommission (EKIF) sogenannte Boosterimpfungen verabreicht. Folgende Personen sind in einer ersten Phase für die Covid-19-Auffrischimpfung berechtigt:

Alle Personen älter als 65 Jahre

Bewohnerinnen und Bewohner und Betreute in Altersheimen, Pflegeheimen sowie Tagesbetreuungseinrichtungen für Menschen im Alter. Darunter sind auch Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute unter 65 Jahren eingeschlossen.

Nur in Einzelfällen für besonders gefährdete Personen mit chronischen Erkrankungen mit höchstem Risiko im Alter von 16 bis 64 Jahren nach Beratung durch den betreuenden Arzt.

Die Anmeldungen für die Auffrischimpfungen nimmt das Kantonsspital per Telefon 041 875 50 70 oder online unter www.ur.ch/impfen entgegen. Personen, die die ersten beiden Impfungen in einer Arztpraxis oder in der Apotheke erhalten haben, können nur die telefonische Anmeldung benutzen. Bitte halten Sie sowohl bei der telefonischen als auch bei der online-Anmeldung ihr Imfpzertifikat der letzten Impfung bereit, da gewisse Angaben im Anmeldeprozess benötigt werden. Die Anmeldestelle des Kantonsspitals Uri ist sehr gut frequentiert und es kann allenfalls zu Wartezeiten kommen. Die hohe Nachfrage nach Boosterimpfungen wertet der Sonderstab als erfreulich.

Zusätzlich wird die Auffrischimpfung in einzelnen Urner Hausarztpraxen angeboten. Bitte nehmen Sie dazu direkt mit der Hausarztpraxis Kontakt auf.

Separater Boosterimpftag ohne Voranmeldung in Andermatt für das Urner Oberland

Am Samstag, 4. Dezember 2021, können sich Personen aus dem Urner Oberland ab 65 Altersjahren ohne Voranmeldung im Seniorenzentrum Ursern (Gotthardstrasse 24, 3. Stock) die Auffrischimpfung verabreichen lassen. Von 9.00 bis 16.00 Uhr impfen die Hausarztpraxis Andermatt und das Kantonsspital im Seniorenzentrum. Neben der Krankenkassenkarte sind auch eine ID und falls vorhanden der Impfausweis mitzubringen.

Bilanz der Nationalen Impfwoche

In den vergangenen zwei Wochen sind im Kanton Uri im Rahmen der Nationalen Impfwoche 184 Erstimpfungen verabreicht worden. Dies entspricht im Vergleich zu den Vorwochen einer geringfügigen Steigerung. In der ersten Woche fanden Impfaktionen in Unterschächen, Seedorf und Andermatt statt. In der zweiten Woche war an zehn Halbtagen ein Impfbus im Kanton Uri unterwegs. Der Erfolg der Impfoffensive ist somit auch im Kanton Uri eher enttäuschend. Positiv stimmt hingegen die rege Nachfrage nach Boosterimpfungen, die in der vergangenen Woche zu einem Anstieg der Impfzahlen geführt hat.

Hygiene- und Abstandsregeln einhalten

Der Sonderstab Covid-19 ruft dazu auf, die Hygiene- und Abstandsregeln wieder besser einzuhalten. Das ist weiterhin wichtig. Damit schützen sich sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

  • Halten Sie wenn immer möglich 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen. So zum Beispiel beim Anstehen und insbesondere im Umgang mit besonders gefährdeten Personen.
  • Tragen Sie eine Maske, wenn dies vorgeschrieben ist oder wenn Abstandhalten nicht möglich ist.
  • Lüften Sie Räume mehrmals täglich, empfohlen ist mindestens jede Stunde 5 bis 10 Minuten (z.B. Wohnzimmer mit Gästen, Aufenthaltsräume).
  • Waschen Sie die Hände gründlich mit Seife oder desinfizieren Sie diese, falls Händewaschen nicht möglich ist.
  • Vermeiden Sie Händeschütteln, Faust geben, Umarmungen und Begrüssungsküsse. Ansteckende Tröpfchen können dadurch übertragen werden. Sie gelangen an Mund, Nase oder Augen, wenn man diese berührt und dadurch können Sie sich anstecken.
  • Husten oder niesen Sie in ein Taschentuch oder in die Armbeuge. Durch Schnäuzen, Niesen, Spucken, Husten können wir Viren übertragen.

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Sonderstab Covid-19

Auskünfte an Medienschaffende:
Medienstelle Sonderstab COVID-19; Telefon: +41 41 874 3437; E-Mail: medien.corona@ur.ch

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