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Coronavirus - Informationen für die Wirtschaft, Arbeitgeber und KMU

Kurzarbeitsentschädigung

Aktuelle Informationen und Formulare zur Kurzarbeitsentschädigung finden Sie auf der Webseite des Bundes www.arbeit.swiss.

Zuständig für die Bearbeitung der Kurzarbeitsentschädigungen ist das Amt für Arbeit und Migration. Bitte reichen Sie Ihre Anfragen schriftlich via E-Mail an kurzarbeit@ur.ch ein. Wir nehmen Ihre Gesuche ebenfalls per Post oder in unserem Briefkasten entgegen: Amt für Arbeit und Migration, Klausenstrasse 4, 6460 Altdorf. Die Arbeitslosenkasse steht für Fragen bezüglich Antrag und Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung unter +41 41 875 23 97 zur Verfügung.

 

Corona-Erwerbsersatz

Der Bundesrat hat seit dem 20. März 2020 eine Reihe von Unterstützungsmassnahmen über den sogenannten Corona-Erwerbsersatz geregelt. Grundsätzlich sind diese am 16. September 2020 ausgelaufen. Der Bundesrat hat jedoch beschlossen, die Geltungsdauer zu verlängern und die Corona-Erwerbsersatzentschädigung in gewissen Fällen auch nach dem 16. September 2020 auszurichten. Die Verlängerung betrifft unter Quarantäne gestellte Personen und Eltern, deren Kinder nicht von Dritten betreut werden können sowie Selbstständigerwerbende, die ihren Betrieb schliessen mussten oder deren Veranstaltungen verboten wurden. Weitere Informationen zu diesen Kategorien finden Sie hier.

Am 4. November 2020 hat der Bundesrat zudem rückwirkend per 17. September 2020 den  Corona-Erwerbsersatz auf Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung bei Betriebsschliessung oder Veranstaltungsverbot sowie auf Selbstständigerwerbende und Personen mit massgeblicher Umsatzeinbusse ausgeweitet. Informationen zu diesen Kategorien finden Sie hier.

Für die Prüfung des Anspruches und die Auszahlung der Leistung oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre AHV-Ausgleichskasse (Sozialversicherungsstelle Uri oder Verbandsausgleichskasse).

 

Unterstützung für Härtefälle

Der Bundesrat hat am 13. Januar 2021 die Bedingungen für eine Härtefallunterstützung gelockert. Der Kanton Uri setzt die neuen Bundesvorgaben um.

Härtefallregelung (Stand: 20. Januar 2021)

Der Urner Regierungsrat hat am 22. Dezember 2020 ein Härtefallprogramm für von der Corona-Pandemie besonders betroffene Unternehmen beschlossen und umgehend in Kraft gesetzt. Das Programm wurde an die neuen Vorgaben aus dem Bundesratsentscheid vom 13. Januar 2021 angepasst.

Insgesamt stehen zurzeit 5.77 Mio. Franken zur Stützung der Urner Wirtschaft zur Verfügung. Die Leistungen werden primär in Form von à fonds perdu-Beiträgen vergeben.

Anforderungen an Unternehmen

Nicht rückzahlbare Beiträge können insbesondere Unternehmen gewährt werden, die in folgender Weise von der Covid-19-Pandemie betroffen sind und die entsprechenden Anforderungen erfüllen:

a) Bei behördlicher Anordnung zur Schliessung von mind. 40 Tagen seit dem 1. November 2020

  • Sitz am 1. Oktober 2020 im Kanton Uri.

  • Durchschnittlicher Umsatz der Jahre 2018 und 2019* von mindestens Fr. 50'000.--

Hinweis: Unter diese Kategorie fallen auch Restaurants mit Take-away-Angeboten oder Geschäfte mit Abholstationen, sofern sie das entsprechende Angebot aufgrund der Covid-19-Pandemie eingeführt haben.

b) Bei einem Umsatzausfall von mind. 40 Prozent im Jahr 2020 oder während der letzten 12 Monate

  • Sitz am 1. Oktober 2020 im Kanton Uri.

  • Durchschnittlicher Umsatz der Jahre 2018 und 2019* von mindestens Fr. 50'000.-.

  • Umsatz des Jahres 2020 oder der letzten 12 Monate liegt Covid-19-bedingt unter 60 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018 und 2019*.

  • Erhebliche ungedeckte Fixkosten aufgrund des Umsatzrückgangs.

Die Auflistung der Anforderungen ist nicht abschliessend. Alle weiteren Anforderungen können den Rechtsgrundlagen entnommen werden.

* Bei Unternehmen, die nach dem 1. Januar 2018 gegründet wurden, wird die Berechnung des durchschnittlichen Umsatzes angepasst.

Gesuchseingabe

Unternehmen, welche die oben genannten Anforderungen erfüllen, können ein Gesuch einreichen.

1. Antragsformular ausfüllen.

2. Ausgefülltes Antragsformular ausdrucken und eigenhändig unterschreiben.

3. Unterschriebener Antrag und Beilagen einscannen.

4. Eingescannter Antrag (als PDF) und eingescannte Beilagen (als PDF) per E-Mail an  wirtschaft@ur.ch senden (max. 10 MB).

Bitte beachten Sie, dass wir nur vollständig ausgefüllte Anträge prüfen können.

Gesuchsprüfung

Die Gesuche werden laufend bearbeitet. Sobald Ihr Gesuch geprüft ist, werden Sie über den Entscheid informiert.

Fragen richten Sie bitte an die Kontaktstelle Wirtschaft der Volkswirtschaftsdirektion Uri, wirtschaft@ur.ch, Tel. 041 875 24 01.

Downloads:

Gesuch


Rechtliche Grundlagen für Härtefallhilfen

Bund:
Covid-19-Gesetz vom 25. September 2020 (SR 818.102), Artikel 12
Covid-19-Härtefallverordnung vom 25. November 2020 (SR 951.262)

Kanton:
Covid-19-Härtefallreglement vom 22. Dezember 2020 (RB 70.1615)
Covid-19-Härtefallerlass vom 22. Dezember 2020 (RB 70.1612)

 

Schutzkonzepte

Das Staatssekretariat für Wirtschaft informiert auf dieser Seite laufend über die Pflichten der Arbeitgeber im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Informationen zu Schutzkonzepten von Betrieben und Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit.

 

Kantonale Massnahmen im Steuerbereich

Der Regierungsrat hat verschiedene Erleichterungen im Steuerbereich beschlossen. Betroffene Unternehmen und Selbstständigerwerbende können einen Zahlungsaufschub oder Ratenzahlungen beantragen. Die zuständigen Steuerbezugsbehörden auf Kantons- und Gemeindeebene beurteilen die Gesuche für Zahlungserleichterungen grosszügig und aufgrund der aktuellen Situation mit der notwendigen Kulanz. Anfragen sind ausschliesslich telefonisch oder per E-Mail an die entsprechende Behörde zu richten > https://www.ur.ch/_docn/208339/Steuerbezug2020_ab_Maerz.pdf. Detaillierte Informationen zu den Massnahmen im Steuerbereich sind in der Medienmitteilung vom 27. März 2020 zu finden.

 

Coachingangebote

Krisensituationen erfordern von den KMU rasches und konsequentes Eingreifen. Sämtliche Prozesse müssen hinterfragt werden. Ziel des Handelns muss es sein, die Liquiditätssituation kurz-, mittel- und langfristig positiv zu beinflussen.

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