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Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde


Adresse: Klausenstrasse 4, 6460 Altdorf
Telefon: 041 875 21 70
Telefax: 041 875 21 79
E-Mail: kesb@ur.ch
Homepage: http://www.ur.ch/kesb
Öffnungszeiten: 08.30 - 11.30 Uhr
14.00 - 17.00 Uhr Donnerstag bis 17.30 Uhr

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB)  ist mit dem Vollzug des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts betraut.

Jede Person kann sich schriftlich oder telefonisch an die KESB wenden oder persönlich vorsprechen, wenn sie den Eindruck hat, eine erwachsene Person oder ein Kind sei gefährdet und benötige behördliche Hilfe. Meldungen werden in der Regel schriftlich eingereicht. Entsprechende Formulare zum Ausfüllen stehen zur Verfügung.  Die Fachleute der KESB sind während den Bürozeiten für dringende Anliegen rund um den Kindes- und Erwachsenenschutz auch telefonisch für Sie da und beantworten Ihnen Fragen.

Organigramm Kindes- und Erwachsenenschutz


Kindesschutz

Die Kindesschutzbehörde wird aufgrund von einer Meldung oder von Amtes wegen tätig beim Verdacht, ein Kind werde körperlich oder seelisch misshandelt, sexuell ausgebeutet oder vernachlässigt. Im weiteren behandelt sie Anträge von Eltern in Bereichen der elterlichen Sorge, des persönlichen Verkehrs und des Unterhaltsvertrags.  Sie erteilt Bewilligungen zur Aufnahme von Pflegekindern in Urner Pflegefamilien und übt die Aufsicht aus.


Nicht miteinander verheiratete Eltern

Um nicht verheiratete Eltern bestmöglich unterstützen zu können, bietet die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Hilfestellung in verschiedenen Bereichen an:
  • Erarbeitung und Genehmigung von Unterhaltsverträgen
  • Übertragung der gemeinsamen elterlichen Sorge
  • Neuzuteilung der elterlichen Sorge bei wesentlicher Veränderung


Erwachsenenschutz

Nicht immer reicht die Unterstützung des sozialen Umfelds oder von Beratungs- und Fachstellen aus, um eine in Not geratene Person vor einer Gefährdung zu schützen.  Jede erwachsene Person darf für sich entscheiden, ob er in schwierigen Lebenslagen fremde Hilfe in Anspruch nimmt oder auf sein alleiniges Können vertraut. Das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen darf erst dann eingeschränkt werden, wenn die betroffene Person aufgrund einer psychischen oder geistigen Beeinträchtigung sich nicht mehr im Alltag zurecht findet,  nicht mehr urteilsfähig ist, das Ausmass ihrer Gefährdung realistisch einzuschätzen und somit nicht mehr in der Lage ist, von sich aus ausreichende Hilfe zu organisieren.

Sind behördliche Massnahmen notwendig, so bestellt die Erwachsenenschutzbehörde der betroffenen Person einen Beistand oder eine Beiständin. Die sogenannten Beistandschaften werden individuell nach der Schutzbedürftigkeit des Betroffenen/der Betroffenen ausgerichtet und können die Personen- und die Vermögenssorge umfassen.  Unter gewissen Umständen, kann die betroffene Person zu ihrem Schutz vorübergehend auch in einer Klinik untergebracht werden, wenn die Selbstgefährdung zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht anders abgewendet werden kann. Eine solche fürsorgerische Unterbringung kann notfallmässig im Kanton Uri von Ärztinnen und Ärzten angeordnet werden.


Beistandschaften

Die KESB setzt für die Mandatsführung sowohl Berufsbeistände und –beiständinnen als auch geeignete private Mandatsträgerinnen und –träger (PriMas) ein.  Die beauftragte Person erhält von der KESB Beratung und Instruktion sowie eine angemessene Entschädigung und Spesenersatz zugesprochen.  Sie ist gegenüber der KESB rechenschaftspflichtig, indem sie regelmässig im Abstand von maximal zwei Jahren einen Bericht und gegebenenfalls die Rechnung zur Genehmigung einreicht.


Unter folgendem Link finden Sie detaillierte Infos und Dokumente zu allen Bereichen:

Dienstleistungen der KESB

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