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Eidgenössische und kantonale Abstimmung sowie kantonale Wahlen

Informationen

Datum
3. März 2002

Eidgenössische Vorlagen

Volksinitiative "für den Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen (UNO)

Abgelehnt
Beschreibung
Im März 2000 reichte ein überparteiliches
Komitee mit 124772 gültigen Unterschriften
die Volksinitiative «für den Beitritt
der Schweiz zur Organisation der Vereinten
Nationen (UNO)» ein. Die Initiative verlangt,
dass die Schweiz der UNO beitritt.
Sie ermächtigt den Bundesrat, an den
UNO-Generalsekretär ein Gesuch um
Aufnahme zu stellen und eine Erklärung
abzugeben, wonach unser Land die in
der UNO-Charta enthaltenen Verpflichtungen
erfüllen wird.
Formulierung
Wollen Sie die Volksinitiative «für den Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen (UNO)» annehmen?

Vorlage

Ja-Stimmen 40,29 %
5'975
Nein-Stimmen 59,71 %
8'855
Stimmberechtigte
25'443
Stimmbeteiligung
15120
Ebene
Bund
Art
Obligatorisches Referendum
Name
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Volksinitiative "für eine kürzere Arbeitszeit"

Abgelehnt
Beschreibung
Die Volksinitiative «für eine kürzere
Arbeitszeit» wurde im Frühling 1998 vom
Schweizerischen Gewerkschaftsbund
lanciert. Sie sieht für alle Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer eine maximale jährliche
Arbeitszeit von 1872 Stunden vor,
gesetzliche Ferien und Feiertage inbegriffen.
Dieses Ziel soll mit einer jährlichen
Verkürzung der Arbeitszeit um 52 Stunden
schrittweise erreicht werden. Auch wer
Teilzeit arbeitet, soll von der Kürzung
profitieren. Weiter vorgesehen sind eine
höchstzulässige Überzeit (100 Stunden pro
Jahr), eine wöchentliche Höchstarbeitszeit
von 48 Stunden, ein generelles Verbot
der Diskriminierung von Teilzeitbeschäftigten
sowie Bundesbeiträge für Betriebe,
welche die Arbeitszeit schneller als vorgeschrieben
reduzieren. Trotz der Arbeitszeitverkürzung
sollen Löhne gleich
bleiben, die das Eineinhalbfache des
Schweizer Durchschnittslohns nicht
überschreiten, d.h. die weniger als
7830 Franken betragen (Zahlen von 2000).
Formulierung
Wollen Sie die Volksinitiative «für eine kürzere Arbeitszeit» annehmen?

Vorlage

Ja-Stimmen 18,77 %
2'763
Nein-Stimmen 81,23 %
11'954
Stimmberechtigte
25'443
Stimmbeteiligung
15030
Ebene
Bund
Art
Obligatorisches Referendum
Name
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Kantonale Vorlagen

Kantonsbeitrag an die Lawinenverbauungen Geissberg - Gurtnellen

Angenommen
Beschreibung
Die Gemeinde Gurtnellen ist seit jeher von Lawinen aus dem Geissberg bedroht.
Seit 1687 haben mehrere Ereignisse insgesamt 40 Lawinentote gefordert.
Mit dem allgemein gestiegenen Lebensstandard und der damit verbundenen
höheren Mobilität steigt der Anspruch der Bevölkerung nach mehr Sicherheit
vor Naturgefahren. Als wesentliche Voraussetzung zur Erhaltung einer
dezentralen Besiedlung messen die Behörden diesem Anspruch ein hohes
Gewicht bei.
Ein ansehnlicher Teil der Bevölkerung ist an ihren Wohn- und Arbeitsstätten
und auf dem Weg zu Dorf, Schule, Kirche und Arbeitsplatz im Tal durch Lawinen
gefährdet. Die zwischen 1956 und 1993 erstellten Verbauungen haben
sich in den vergangenen Jahren bewährt. Der Winter 1998/99 hat jedoch
deutlich gezeigt, dass selbst im bewohnten Gebiet erhebliche Restrisiken
vorhanden sind.
Das Projekt umfasst die Verbauung von ca. 16 ha Anrissgebiet mit rund
5 000 m Stützwerken. Im unterliegenden Gebiet sind Aufforstungen geplant.
Die Baustellen sind über die vorhandene Bauseilbahn erschlossen. Die Materialtransporte
erfolgen voraussichtlich mit dem Helikopter. Die Gesamtkosten
betragen 8.5 Mio. Franken. Der Bund leistet daran einen Beitrag von
mindestens 65%, der Kanton von höchstens 25% oder 2.125 Mio. Franken.
Die Gemeinde Gurtnellen hat zusammen mit besonders bevorteilten Dritten
einen Anteil von 850 000 Franken zu übernehmen. Es wird mit einer Bauzeit
von 10 Jahren gerechnet. Regierungsrat und Landrat empfehlen den Stimmbürgerinnen
und Stimmbürgern, dem erforderlichen Kredit von 2 125 000
Franken zuzustimmen.

Vorlage

Ja-Stimmen 88,49 %
11'813
Nein-Stimmen 11,51 %
1'537
Stimmberechtigte
25'205
Stimmbeteiligung
13896
Ebene
Kanton
Art
Obligatorisches Referendum
Name
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Kantonale Wahlen

Wahl der Frau oder des Herrn Landammann für die Amtszeit Juni 2002 - Mai 2004

Ergebnis

Gewählt sind Dr. Gabi Huber, Altdorf, als Landammann und Josef Arnold, Seedorf, als Landesstatthalter.
Anzahl Stimmberechtigte
25'205
Stimmbeteiligung
10892
Ebene
Kanton
Art
Legislative
Name
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Wahl der Frau oder des Herrn Landesstatthalter für die Amtszeit Juni 2002 - Mai 2004

Anzahl Stimmberechtigte
25'205
Stimmbeteiligung
10911
Ebene
Kanton
Art
Legislative
Name
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