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Minimalziel bei Erwerbsquote von Personen mit Status S bereits erreicht

29. August 2025

In Zusammenarbeit mit den Kantonen will der Bundesrat bei der Erwerbsquote von Geflüchteten mit Status S erhöhen. Das ausgegebene Mindestziel bis Ende 2025 ist eine Quote von 45 Prozent. In Uri wurde dieses Mindestziel im Juli erstmals erreicht.

Die Arbeitsmarktintegration ist ein wichtiger Pfeiler für die Integration von geflüchteten Menschen in der Schweiz. Da die Arbeitsintegration von verschiedenen Faktoren abhängig ist, benötigen Personen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich sowie mit Status S indes eine gewisse Zeit, sich die notwendigen Fähigkeiten anzueignen, die für den Eintritt in die Erwerbsarbeit erforderlich sind.

Für Personen mit Status S hat der Bundesrat die angestrebte minimale Erwerbsquote in den zurückliegenden Jahren schrittweise erhöht. Das Mindestziel bis Ende 2025 ist eine Quote von 45 Prozent. Dieses Mindestziel hat der Kanton Uri im Juli 2025 erstmals erreicht, mit einem Wert von 45,7 Prozent. Die Urner Quote liegt damit auch weit über dem nationalen Durchschnitt von 33,8 Prozent.

Erwerbsquote auch bei anderen Zielgruppen hoch

Aber nicht nur bei den Status-S-Geflüchteten, auch bei anerkannten Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen bewegt sich der Kanton Uri über dem Schweizer Durchschnitt, und zwar schon seit mehreren Jahren. Bei anerkannten Flüchtlingen liegt die Erwerbsquote bei 50,5 Prozent (national 39,5%), bei vorläufig aufgenommenen Personen bei 54,3 Prozent (43%). Gesamthaft, über alle drei Zielgruppen, nimmt Uri im nationalen Vergleich den dritten Rang ein.

«Diese erfreulichen Werte sind das Ergebnis des grossen Engagements und der engen Zusammenarbeit von Arbeitgebern, Zivilgesellschaft und staatlichen Akteuren», sagt Regierungsrat Georg Simmen, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Uri. Von grosser Bedeutung in diesem Zusammenhang sind die Arbeit des Case Managements Integration der Bildungs- und Kulturdirektion sowie der Abteilung Job Coaching und Arbeitgeberservices der Volkswirtschaftsdirektion. Die Anstrengungen in Vermittlung und Akquise von Arbeitsplätzen sowie in der Begleitung von Klientinnen und Klienten sowie der engere Austausch mit Arbeitgebenden sind inzwischen strukturell gut verankert.

Rückfragen von Medienschaffenden: Leza Aschwanden, Leiter Abteilung Integration
Telefon 041 875 22 92, E-Mail leza.aschwanden@ur.ch