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Abfälle

Das Amt für Umweltschutz (AfU) erstellt die kantonale Abfallplanung und aktualisiert diese fortlaufend. Für die Abfallstatistik des Bundesamts für Umwelt (BAFU) erfasst das AfU jährlich die anfallenden und entsorgten Abfallmengen im Kanton. Weiter beurteilt, bewilligt und kontrolliert das AfU alle Abfallanlagen im Kanton. Generell hat das AfU die Aufsicht über den Themenbereich Abfall im Kanton.

AKTUELL: Ein neuer Flyer zeigt den korrekten Umgang mit Chemikalien im Haushalt. Weiter Infos finden Sie auch unter www.bewusstwie.ch. Entsorgungsstellen sind unter www.recycling-map.ch und unter www.zaku.ch/abfallwegweiser auffindbar.

Abfallplanung
Die Abfallplanung dient als strategisches Instrument zur Sicherstellung einer wirkungsvollen und umweltschonenden Entsorgung, umfasst aber auch Massnahmen zur Vermeidung und Verwertung von Abfällen.
> Übersichtsbroschüre zur Abfallplanung Uri
Bericht "Abfallplanung Kanton Uri" vom 4. Dezember 2018 inkl. Anhänge

Siedlungsabfälle
Siedlungsabfälle sind Abfälle aus Haushalten sowie Abfälle aus Unternehmen mit vergleichbarer Zusammensetzung betreffend Inhaltsstoffe und Mengenverhältnisse. Im Kanton Uri werden kann der Siedlungsabfall in drei Fraktionen aufgeteilt werden: Kehricht, Wertstoffe (Glas, Altpapier, Karton etc.) und Grünabfälle. Die Entsorgung der Siedlungsabfälle ist Aufgabe der Gemeinden. Im Kanton Uri haben sich diese zur zentralen Organisation für Abfallbewirtschaftung (ZAKU AG) zusammengeschlossen.

Kehricht
Die ZAKU AG organisiert die wöchentliche Kehrichtsammlung, Der Kehricht aus dem Kanton Uri wird in der Kehrrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen verbrannt.

Wertstoffe
Die ZAKU AG stellt den Gemeinden Sammelcontainer für Glas, Alu- und Weissblech sowie Altöl und Batterien zur Verfügung. Auch private Anbieter von Sammelstellen können diese Wertstoffe annehmen.

Grünabfälle
Die ZAKU AG sorgt dafür, dass im ganzen Kanton Garten-, Speise- und Küchenabfälle eingesammelt und entsorgt werden.

Bauabfälle
Der Umgang mit Bauabfällen wird im Merkblatt «Bauabfälle: Schadstoffermittlung und Entsorgungskonzept» im Detail erläutert. Beim Um- oder Rückbau von Bauten, bei welchen ein Verdacht auf eine Verschmutzung vorliegt, muss bei allen vom Vorhaben betroffenen Bauteilen eine Schadstoffermittlung durchgeführt werden. Fällt weniger als 200 m3 Rückbaumaterial an, reicht eine Selbstdeklaration (Vorlage Selbstdeklaration) durch eine bausachverständige Person. Fällt mehr als 200 m3 Rückbaumaterial an, muss die Schadstoffermittlung durch eine/n Bauschadstoffdiagnostiker/in durchgeführt werden.
Bei Bauvorhaben, bei welchen eine Schadstoffermittlung gemäss vorangehendem Absatz (Selbstdeklaration oder Schadstoffgutachten) notwendig ist oder bei Bauvorhaben, bei welchen mehr als 200 m3 Bauabfälle anfallen, sind vor Baubeginn Angaben über die Art, Qualität und Menge der anfallenden Abfälle und über die vorgesehene Entsorgung (Vorlage Entsorgungskonzept) zu machen.

Zugehörige Objekte

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Merkblatt «Bauabfälle: Schadstoffermittlung und Entsorgungskonzept» Download 0 Merkblatt «Bauabfälle: Schadstoffermittlung und Entsorgungskonzept»
Formular «Entsorgungstabelle Bauabfälle (Entsorgungskonzept)» Download 1 Formular «Entsorgungstabelle Bauabfälle (Entsorgungskonzept)»
Formular «Checkliste Gebäudeschadstoffe mit Entsorgungskonzept» Download 2 Formular «Checkliste Gebäudeschadstoffe mit Entsorgungskonzept»
Meldeblatt «Zwischenlager- und Aufbereitungsplätze» Download 3 Meldeblatt «Zwischenlager- und Aufbereitungsplätze»
Merkblatt «Recycling-Baustoffe» Download 4 Merkblatt «Recycling-Baustoffe»
Merkblatt «Entsorgung von Aushub» Download 5 Merkblatt «Entsorgung von Aushub»
Merkblatt «Umschlag- und Aufbereitungsplätze für Bauabfälle» Download 6 Merkblatt «Umschlag- und Aufbereitungsplätze für Bauabfälle»
Flyer «Umgang mit Chemikalien im Haushalt» Download 7 Flyer «Umgang mit Chemikalien im Haushalt»
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