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Zahl der Urner Studierenden konstant
Im Wintersemester 2025/2026 waren 673 Urner Studierende an einer Universität, einer Fachhochschule oder einer Pädagogischen Hochschule eingeschrieben. Das sind drei mehr als im Vorjahr. Bei den Universitäten sank die Zahl der Studierenden um vierzehn; bei den Fachhochschulen stieg sie um neun, bei den Pädagogischen Hochschulen um acht. Im Rahmen der interkantonalen Vereinbarungen und Konkordate bezahlte der Kanton Uri im Jahr 2025 gut 10 Mio. Franken für Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen.
Die tertiäre Stufe der Bildung ist im Kanton Uri nicht mit Institutionen vor Ort vertreten. Eine Ausnahme macht seit gut fünf Jahren das Forschungsinstitut «Kulturen der Alpen» in Altdorf, das als An-Institut der Universität Luzern aus der Taufe gehoben wurde. Interkantonale Vereinbarungen und Konkordate stellen indes sicher, dass Urnerinnen und Urner eine Universität, eine Fachhochschule oder eine Pädagogische Hochschule (sowie die Bildungsgänge der höheren Berufsbildung) zu gleichen Bedingungen besuchen können wie Einwohnerinnen und Einwohner der jeweiligen Standortkantone. Im Wintersemester 2025/2026 besuchten denn auch insgesamt 673 (Vorjahr: 670) Urner Studierende einen Studiengang an einer Universität, einer Fachhochschule oder einer Pädagogischen Hochschule.
Universitäre Bildung: Zürich weiterhin an der Spitze
Insgesamt 283 (Vorjahr: 297) Urner Studierende, wovon 144 Männer und 139 Frauen, waren im Wintersemester 2025/2026 an den kantonalen Universitäten und den Eidgenössischen Technischen Hochschulen eingeschrieben. Der Anteil der Frauen betrug damit 49 Prozent. Die Urner Studierenden verteilten sich wie folgt auf die einzelnen Institutionen:
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Universität Basel |
13 |
|
Universität Bern |
58 |
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Universität Freiburg |
10 |
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Universität Luzern |
50 |
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Universität St. Gallen |
16 |
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Universität Zürich |
62 |
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Universitäre Fernstudien Schweiz |
5 |
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ETH Lausanne |
3 |
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ETH Zürich |
62 |
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Andere |
4 |
Bei den gewählten Fachrichtungen stehen bei den Urner Studierenden seit Jahren die Geistes- und Sozialwissenschaften an erster Stelle:
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Geistes- und Sozialwissenschaften |
84 Studierende |
(davon weiblich: 53) |
|
Wirtschaftswissenschaften |
31 |
(10) |
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Recht |
30 |
(14) |
|
Exakte und Naturwissenschaften |
45 |
(13) |
|
Medizin und Pharmazie |
43 |
(32) |
|
Technische Wissenschaften |
40 |
(13) |
|
Interdisziplinäre und Andere |
10 |
(4) |
Fachhochschulbildung: Luzern weiterhin am beliebtesten
Mit 390 Studierenden (218 Frauen und 172 Männer) liegt der Stand bei den kantonalen Fachhochschulen und Pädagogischen Fachhochschulen deutlich höher als im Vorjahr (373). Der Anteil der Frauen beträgt 56 Prozent. Die Urner Studierenden verteilten sich wie folgt auf die Institutionen:
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Berner Fachhochschule |
14 |
|
Haute Ecole Spécialisée de Suisse occidentale |
2 |
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Fachhochschule Nordwestschweiz |
13 |
|
Hochschule Luzern |
136 |
|
Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana |
12 |
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Ostschweizer Fachhochschule |
4 |
|
Fachhochschule Graubünden |
9 |
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Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften |
52 |
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Zürcher Hochschule der Künste |
4 |
|
Hochschule für Wirtschaft Zürich |
3 |
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Kalaidos Fachhochschule |
1 |
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Andere PH und Institutionen der Lehrkräfteausbildung |
140 |
Bei den Fachhochschulen weiterhin am beliebtesten ist bei den Urnerinnen und Urnern somit die Hochschule Luzern. Diese Institution wird von Uri als Konkordatskanton mitgetragen.
Lehrkräfteausbildung weiterhin gefragt
Bei den gewählten Fachrichtungen schwingt bei den Urner Studierenden auch im Wintersemester 2025/2026 mit Abstand die Lehrkräfteausbildung obenaus, gefolgt von Wirtschaft/Dienstleistungen und Technik/IT sowie Soziale Arbeit. Die anhaltend hohe Zahl an Urner Studierenden in der Lehrkräfteausbildung ist insofern erfreulich, als in Zeiten des Mangels an Lehrerinnen und Lehrern der Nachwuchsförderung eine hohe Priorität zukommt.
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Architektur, Bau- und Planungswesen |
14 Studierende |
(davon weiblich: 3) |
|
Technik und IT |
57 |
(5) |
|
Chemie und Life Sciences |
16 |
(6) |
|
Land- und Forstwirtschaft |
2 |
(1) |
|
Wirtschaft und Dienstleistungen |
66 |
(23) |
|
Design |
7 |
(2) |
|
Musik, Theater und andere Künste |
9 |
(5) |
|
Angewandte Linguistik |
6 |
(3) |
|
Soziale Arbeit |
31 |
(25) |
|
Angewandte Psychologie |
13 |
(11) |
|
Gesundheit |
28 |
(25) |
|
Lehrkräfteausbildung |
141 |
(109) |
Kantonsbeiträge von gut 10 Mio. Franken
Im Rahmen der interkantonalen Vereinbarungen und Konkordate bezahlte der Kanton Uri im Jahr 2025 rund 2’844 Mio. Franken (2024: 2,751 Mio.) für kantonale universitäre Hochschulen und rund 7’342 Mio. Franken (2024: 7,153 Mio.) für kantonale Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen. Das sind gesamthaft rund 10,2 Mio. Franken.
Mit der Ausrichtung von Ausbildungsbeiträgen fördert der Kanton Uri zudem weiterhin den chancengleichen Zugang zu den Bildungsinstitutionen. Jede Person soll eine ihren Fähigkeiten entsprechende Ausbildung absolvieren können, auch wenn sie oder ihre Eltern über zu wenig Mittel dafür verfügen. Im Jahr 2025 wurden Stipendien in Höhe von 747’000 Franken ausbezahlt (2024: 718’600); die bewilligten Darlehen beliefen sich auf 190’700 Franken (2024: 204’400), wovon 85’200 Franken effektiv eingefordert beziehungsweise ausbezahlt wurden.
Rückfragen von Medienschaffenden: Dr. Christian Mattli, Generalsekretär BKD; Telefon +41 41 875 2050, E-Mail christian.mattli@ur.ch
| Name | Telefon | Kontakt |
|---|---|---|
| Bildungs- und Kulturdirektion | +41 41 875 2055 | ds.bkd@ur.ch |