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FC Landrat Uri: 40. Eidgenössisches Parlamentarier-Fussballturnier in Amriswil TG - FC Landrat Uri wiederholt den 3. Platz von 2025
Der FC Landrat Uri belegt am Eidgenössischen Parlamentarier-Fussballturnier in Amriswil TG den dritten Platz. Er wiederholt damit die Platzierung des Vorjahres und etabliert sich definitiv an der Spitze des Schweizer Parlamentarierfussballs. Die Urner mussten sich nur von Turniersieger Schaffhausen im Penaltyschiessen geschlagen geben.
Mit grosser Vorfreude reiste der FC Landrat Uri am letzten Wochenende nach Amriswil ans 40. Eidgenössische Parlamentarier-Fussballturnier. Auch wenn die Generalprobe im Juli in Erstfeld gegen den Lieblingsrivalen FC Kantonsrat Schwyz knapp verloren ging, waren die Urner guten Mutes, im Thurgau wie im Vorjahr in Genf einen Spitzenplatz erreichen zu können.
Der Optimismus wurde an der Gruppenauslosung am Freitagabend im „Pentorama“ von Amriswil jedoch leicht gedämpft, weil der FC Landrat Uri der Gruppe A mit Tessin, Wallis, Liechtenstein und Glarus zugelost wurde. Trotz dieser „Todesgruppe“ liessen die Urner die Köpfe nicht hängen und genehmigten sich traditionsgemäss vor dem Zubettgehen noch einen kräftigenden Spätschoppen.
Wieder ungeschlagen in den Gruppenspielen
Am Samstagmorgen, 22. August 2026, startete der FC Landrat Uri um 9.00 Uhr in das erste von vier Gruppenspielen. Trotz kurzzeitigem Rückstand wurde Liechtenstein klar mit 4:1 besiegt. Im zweiten Spiel gegen die Amici aus dem Tessin fielen keine Tore. Die Walliser wurden in Spiel drei abgeklärt geschlagen und mit 1:0 vom Platz geschickt. Auch die Glarner lernten im vierten Spiel einen spielfreudigen FC Landrat Uri kennen und mussten den Ball dreimal aus dem Netz fischen. Um 11.15 Uhr war es amtlich: Der FC Landrat Uri schloss die Gruppenphase ungeschlagen und einem Torverhältnis von 8:1 auf Rang 1 ab. Damit wiederholten die Urner die im letzten Jahr in Genf gezeigte Leistung. Was 2026 besonders auffiel war, dass die Verteidigung sehr gut stand und vorne ein schöneres Tor nach dem anderen erzielt wurde.
Siegtor drei Sekunden vor Schluss
Im Viertelfinal bekam es der FC Landrat Uri mit der ersten Mannschaft der gastgebenden Thurgauer zu tun. Die Urner gingen schnell in Führung, mussten aber gegen Spielmitte den Ausgleich hinnehmen. Danach fand ein offener Schlagabtausch statt. Bis knapp vor Schluss stand es 1:1. Als sich schon alle mit dem Penaltyschiessen abzufinden begannen, erkämpfte sich Simon Fuxi Arnold den Ball und fasste sich ein Herz. Sein Weitschuss schlug drei Sekunden vor Spielende unten links im Kasten der Thurgauer ein. Uri gehörte damit wie schon 2025 zu den vier besten Teams der Schweiz und Liechtensteins.
Penaltykrimi und Axenderby
Im Halbfinal bekamen es die Urner mit Schaffhausen zu tun, dessen Team in den vorherigen Spielen eine sehr starke Leistung hingelegt hatte. Der FC Landrat Uri war gewarnt. Entsprechend vorsichtig gingen die Akteure ans Werk und nach zwölf Minuten Spieldauer war kein Tor gefallen. Das Penaltyschiessen musste über den Einzug in den grossen oder kleinen Final entscheiden. Schaffhausen war um ein Tor glücklicher und durfte sich über den Sieg und auf das Endspiel gegen die St. Galler freuen, welche den FC Kantonsrat Schwyz im anderen Halbfinal bezwungen hatten.
Weil sich die Urner seit fünf Jahren regelmässig zu Freundschaftsspielen gegen die Schwyzer treffen, kannten beide die Stärken und Schwächen des Gegners. Trotzdem starteten die Teams flott ins Spiel um den dritten Platz. Es war erneut Simon Fuxi Arnold, der die Urner mit seinem fünften Tor in Führung brachte. Die Schwyzer konnten danach nicht entsprechend reagieren und besiegelten mit einem Eigentor ihre 0:2 Niederlage. Damit hatte der FC Landrat Uri nicht nur zum ersten Mal an einem Parlamentarierturnier die Kicker aus Schwyz bezwungen, sondern wie im Vorjahr in Genf den dritten Platz unter 20 teilnehmenden Teams erreicht.
In Martigny kommt 2027 die nächste Gelegenheit
Bei aller Freude über den Bronzerang gab es für kurze Zeit auch wehmütige Töne zu hören. „Wir waren heute so nahe daran“, haderte Rafael Keusch, der das Tor des Tages mit einem Bogenschuss aus der eigenen Torhälfte erzielt hatte. Erwin Gisler, der sich ebenfalls als Torschütze feiern lassen konnte und eine Torvorlage mit der Hacke gab (die „Hacke Gottes“) resümierte: „Wir sind in allem gut ausser dem Penaltyschiessen. Aber das lernen wir bis Martigny auch noch.“ Damit spielte er auf den nächsten Austragungsort des Eidgenössischen Parlamentarier-Fussballturniers an. Dort hat der FC Landrat Uri am 21. August 2027 die nächste Gelegenheit, zum ersten Mal den Siegerpokal in die Höhe zu stemmen. „Wir werden erneut bereit sein“, liess Capitano Thomas Huwyler schmelmisch grinsend verlauten.
Für den FC Landrat Uri waren in Amriswil im Einsatz: Nino Arnold, Simon Arnold (5 Tore), Erwin Gisler (1), Flavio Gisler, Thomas Huwyler (Staff), Jonas Imhof (3), Rafael Keusch (1), Dimitri Moretti (Staff), Simon Stadler, Valentin Schmidt, Jonathan Wenger (1)