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Neue Programmvereinbarung für Institut Kulturen der Alpen
Der Kanton Uri setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stiftung Wissenschaft Uri in Altdorf auch in den Jahren 2027 bis 2030 fort. Damit ist der Fortbestand des Forschungsinstitut Kulturen der Alpen gesichert. Die betreffende Programmvereinbarung ist Mitte August 2026 unterzeichnet worden.
Das Urner Forschungsinstitut Kulturen der Alpen war im Juli 2019 aus der Taufe gehoben worden. Nach einer Pilotphase wurde der damalige Trägerverein abgelöst von der Stiftung Wissenschaft Uri, gegründet vom Kanton Uri sowie der Korporation Uri und der Korporation Ursern. Seither besteht eine Programmvereinbarung zwischen dem Kanton und der Stiftung für die Führung und den Betrieb des Instituts. In der laufenden Programmphase 2023 bis 2026 gelang es dem Institut, seine drei Arbeitsbereiche – Forschung, Forum und Think Tank – auszubauen und Nutzen daraus zu schlagen, zu konsolidieren und richtig zu gewichten. Darauf aufbauend sollen in den kommenden vier Jahren die bestehende Forschungs-, Vernetzungs- und Vermittlungsarbeiten vertieft und strukturell abgesichert werden. Die Kooperationen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene sollen vertieft und neue thematische Schwerpunkte erschlossen werden. Die entsprechende neue Programmvereinbarung zwischen dem Kanton und der Stiftung Wissenschaft Uri konnte Mitte August 2026 unterzeichnet werden. Der jährliche Kantonsbeitrag beträgt unverändert 500'000 Franken.
«Ein Ort für die universitäre Forschung und Lehre»
«Wie die letzten Jahre eindrücklich gezeigt haben, generiert das Institut Kulturen der Alpen für jeden eingesetzten Kantonsfranken ein Mehrfaches an Drittmitteln», sagt Regierungsrat Georg Simmen, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Uri. «Auf diese Weise kann der Kanton Uri auch als Ort für die universitäre Forschung und Lehre wirken und Attraktivität erzeugen.» Diese Erfolgsgeschichte können sich mit der neuen Programmvereinbarung in den nächsten Jahren fortsetzen.
Auch Stiftungsratspräsidentin Ruth Wipfli Steinegger freut sich über den Abschluss der neuen Programmvereinbarung: «In den kommenden Jahren kann das Institut Kulturen der Alpen seine humanwissenschaftlich ausgerichtete Erforschung des Alpenraums nochmals intensivieren. So etabliert sich das Institut als Ort, an dem Wissen nicht nur produziert, sondern geteilt, diskutiert und gemeinsam weitergedacht wird.»
Rückfragen von Medienschaffenden:
Regierungsrat Georg Simmen, Bildungs- und Kulturdirektor, Telefon 041 875 22 55, E-Mail georg.simmen@ur.ch
Ruth Wipfli Steinegger, Präsidentin des Stiftungsrats von Wissenschaft Uri, Telefon 041 875 22 70, E-Mail info@steinegger-wipfli.ch
| Name | Telefon | Kontakt |
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| Bildungs- und Kulturdirektion | +41 41 875 2055 | ds.bkd@ur.ch |