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Start Tunnelvortrieb Morschacher Tunnel
(6. Mai 2026) Mit der ersten offiziellen Sprengung haben Vertreterinnen und Vertreter des Bundesamts für Strassen (ASTRA), der Kantone Schwyz und Uri, der Baumeister und Planer sowie der Anrainergemeinden am Mittwoch, 6. Mai 2026, in Ingenbohl den Start zum Tunnelvortrieb am Morschacher Tunnel gefeiert.
«Wir freuen uns auf den Morschacher Tunnel», sagte der Schwyzer Regierungsrat und Baudirektor André Rüegsegger anlässlich der Feierlichkeiten vor rund 200 Gästen. «Er ist der einzige grosse Strassentunnel, der im Talkessel Schwyz in den nächsten 20-30 Jahren entstehen dürfte.» Nach der Segnung der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Tunnelbauer und Mineure, durch Pfarrer Martin Kopp löste Tunnelpatin Nina Christen, Olympiasiegerin im Dreistellungsschiessen, die erste offizielle Sprengung aus.
Zwei Strassentunnel bilden die Kernstücke der neuen Axenstrasse: der 4.44 Kilometer lange Sisikoner Tunnel und der 2.89 Kilometer lange Morschacher Tunnel. Beide werden durch konventionellen Sprengvortrieb ausgebrochen. «Wir rechnen bei beiden Tunneln mit rund sechs Metern Vortrieb pro Tag», erklärte Gesamtprojektleiter Stefan Gielchen. Der Ausbruch des Morschacher Tunnels wird voraussichtlich etwas mehr als zwei Jahre in Anspruch nehmen.
Auch die Arbeiten am Sisikoner Tunnel, der sowohl auf Urner als auch auf Schwyzer Boden liegt, sind auf Kurs, wie der Urner Regierungsrat und Baudirektor Hermann Epp ausführte. Er zeigte sich erfreut darüber, dass die für den Kanton Uri so wichtige Strassenverbindung in absehbarer Zeit sicherer und zuverlässiger wird: «Die Axenstrasse ist ein regionaler Lebensnerv und eine national relevante Verbindung für die Schweiz. Wir sind hier besonders auf verlässliche Verbindungen zur übrigen Schweiz angewiesen.»
1,2 Milliarden Franken für Sicherheit auf der Nord-Süd-Achse
Im Auftrag des Bundes durch die Kantone Schwyz und Uri realisiert, wird der Neubau der Axenstrasse einen wichtigen Beitrag für die Verfügbarkeit und die Verkehrssicherheit der Nord-Süd-Achse leisten und das Dorf Sisikon vom Durchgangsverkehr entlasten. «Mit der Eröffnung voraussichtlich im Jahr 2033 kann eine der letzten Lücken im Nationalstrassennetz geschlossen werden», erklärte ASTRA-Vizedirektor Guido Biaggio. Die bestehende Strasse soll nach der Eröffnung der neuen Axenstrasse saniert und insbesondere für den Langsamverkehr und die touristische Nutzung attraktiver gestaltet werden.
Die Kosten betragen voraussichtlich teuerungsbereinigt rund 1,2 Milliarden Franken und werden zum Grossteil vom Bund getragen. Die Bauherrschaft liegt bei den Anliegerkantonen Schwyz und Uri.
Ansprechpersonen
Regierungsrat André Rüegsegger, Vorsteher Baudepartement Kanton Schwyz,
Telefon: 041 819 25 00
Regierungsrat Hermann Epp, Vorsteher Baudirektion Kanton Uri,
Telefon: 041 875 26 11
Stefan Gielchen, Gesamtprojektleiter A4 Neue Axenstrasse,
Telefon: 041 819 25 15
Direktwahl: 041 819 25 78
Hinweise an die Medien
• Weitere Informationen, Fotos, Grafiken und Terminpläne sind verfügbar unter: www.axen.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
| Name | Telefon | Kontakt |
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| Baudirektion | +41 41 875 2611 | ds.bd@ur.ch |