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Kunst- und Kulturstiftung Uri schreibt Recherche-Atelier und Nachwuchsförderpreis aus

17. August 2026

Zum 45. Mal vergibt die Kunst- und Kulturstiftung das Urner Werkjahr sowie Projekt- und Förderungsbeiträge. Dieses Jahr kann man sich zudem erstmals für ein Recherche-Atelier sowie einen Nachwuchsförderpreis bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis am 1. Oktober 2026.

Seit 1982 schreibt die Kunst- und Kulturstiftung Uri einmal pro Jahr das Urner Werkjahr sowie Förderungs- und Projektbeiträge aus. Seit mindestens drei Jahren in Uri wohnhafte Kunst- und Kulturschaffende oder solche, die zu einem früheren Zeitpunkt mindestens acht Jahre in Uri gewohnt haben, können sich um Beiträge bewerben. Das Urner Werkjahr, die höchste Auszeichnung, ist mit 20'000 Franken dotiert, Förderbeiträge mit 4'000 bis 10'000 Franken, Projektbeiträge mit 2'000 bis 6'000 Franken. Die Bewerbungsfrist läuft bis am 1. Oktober 2026.

Neue Förderungsgefässe
Erstmals kann die Kunst- und Kulturstiftung Uri dieses Jahr dank der Unterstützung durch die Dätwyler Stiftung ein Recherche-Atelier ausschreiben. Kunst- und Kulturschaffende können sich dabei um einen Beitrag bis 20'000 Franken bewerben, um sich einen mindestens vierwöchigen Aufenthalt zu ermöglichen. «Ziel der Förderung ist es, dass Kunst- und Kulturschaffende neue Impulse erhalten und sich ausserhalb des gewohnten Lebensumfelds betätigen können», so Ralph Aschwanden, Geschäftsführer der Kunst- und Kulturstiftung Uri. Neu ermöglicht die Dätwyler Stiftung auch die Ausschreibung eines Nachwuchsförderpreises für Kulturschaffende, deren Abschluss maximal fünf Jahre zurückliegt.

Präsentation der Werke im Haus für Kunst
2026 werden die Beiträge zum 45. Mal vergeben. Den Entscheid über die Vergabe des Werksjahrs, des Urner Recherche-Ateliers, des Nachwuchsförderpreises sowie der Förderungs- und Projektbeiträge fällt ein neunköpfiges Fachkuratorium. Entscheidend für die Vergabe der Beiträge sind die Dokumentation, der Leistungsausweis und die Präsentation der ausgestellten Werke im Haus für Kunst Uri. Der neue Präsident des Kuratoriums, Philipp Aregger, wird in diesem Jahr erstmals im Gremium als Nachfolger von Anja Wild Einsitz nehmen.

Sonderausstellung von Chalet 5
Die Werk- und Förderungsausstellung, die am 12. Dezember 2026 eröffnet wird, zeigt erneut einen Querschnitt durch das aktuelle Urner Kulturschaffen in den Bereichen bildende Kunst, Musik, Literatur, Tanz, Theater, Film, Foto und Neue Medien. Im Rahmen der Ausstellung im Haus für Kunst Uri wird das Künstlerduo Chalet 5 (Karin Wälchli und Guido Reichlin) auf Einladung des Kuratoriums eine Werkschau im Danioth-Pavillon gestalten.

Kunst- und Kulturstiftung Uri
Die Kunst- und Kulturstiftung Uri hat in den vergangenen Jahren Urner Kulturschaffende mit rund 1.2 Millionen Franken unterstützt. Die Kunst- und Kulturstiftung wird gemeinsam vom Kanton Uri sowie vom Kunstverein Uri getragen und mit Mitteln des Lotteriefonds und des Kunstvereins gespiesen. Pro Jahr stehen rund 33'000 Franken für die Vergabe des Urner Werkjahrs sowie Förderungs- und Projektbeiträge zur Verfügung. Dank der Dätwyler Stiftung stehen dieses Jahr zusätzlich maximal 25'000 Franken für das Recherche-Atelier und den Nachwuchsförderungspreis zur Verfügung.

Bewerbungsunterlagen: Bewerben können sich seit drei Jahren in Uri wohnhafte oder acht Jahre wohnhaft gewesene Kunstschaffende (bildende Kunst, Musik, Literatur, Tanz, Theater, Film, Foto und Neue Medien). Unterlagen unter www.ur.ch (Suchbegriff: Kunst- und Kulturstiftung)
Letzter Eingabetermin: 1. Oktober 2026. Bewerbungen elektronisch an: Kunst- und Kulturstiftung Uri, Veronika Volkart, Klausenstrasse 4, 6460 Altdorf, veronika.volkart@ur.ch
Öffentliche Übergabefeier «Werk- und Förderbeiträge»: Samstag, 12. Dezember 2026, um 17.00 Uhr im Haus für Kunst Uri, Altdorf

 

Rückfragen von Medienschaffenden:
Ralph Aschwanden, Geschäftsstelle Kunst- und Kulturstiftung Uri, (Tel. 041 875 20 96,
Mail: ralph.aschwanden@ur.ch)