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Seedorf: Die Staatsanwaltschaft Uri und die Kantonspolizei Uri teilen mit – Schwerer Selbstunfall bei der Einfahrt zum Seelisbergtunnel mit Todesfolge
Medienmitteilung Nr. 90 / 2026
Heute Freitag, 14. August 2026, ca. 03.00 Uhr, fuhr eine Person mit einem Personenwagen mit Urner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Norden. Unmittelbar vor der Einfahrt in den Seelisbergtunnel geriet das Fahrzeug aus derzeit unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit der Infrastruktur des Tunnelsüdportals. Anschliessend geriet das Fahrzeug in einen Technikraum, wo es Feuer fing und in Vollbrand geriet.
Die fahrzeuglenkende Person verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Identifikation ist derzeit noch nicht abgeschlossen.
Aufgrund des Ereignisses musste der Seelisbergtunnel in beiden Richtungen gesperrt werden. Die Sperrung dauert bis auf Weiteres an.
Beim Unfall wurde die Betriebs- und Sicherheitsinfrastruktur des Seelisbergtunnels erheblich beschädigt. Die Abklärungen zur Beurteilung des Schadensausmasses sowie zur Dauer der Sperrung sind im Gang. Sobald gesicherte und für die Öffentlichkeit relevante neue Erkenntnisse vorliegen, wird entsprechend informiert.
Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Diese werden durch die Kantonspolizei Uri unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Uri geführt.
Im Einsatz standen bzw. stehen die Stützpunktfeuerwehr Altdorf und Stans, die Werkhoffeuerwehr Flüelen, das Bundesamt für Strassen (ASTRA), das Amt für Betrieb Nationalstrassen, der Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri, die Rega, das Care Team Uri, ein privates Bestattungsunternehmen, die Staatsanwaltschaft Uri sowie die Kantonspolizei Uri.
Zuständigkeiten bei Medienanfragen:
Für Fragen zum Unfallereignis
Kantonspolizei Uri
Tf +41 41 875 2828
kantonspolizei@ur.ch
Für Fragen zur Beschädigung der Infrastruktur sowie zur Dauer der Sperrung bzw. Öffnung des Seelisbergtunnels
Bundesamt für Strassen
Tf +41 58 482 75 11
zofingen@astra.admin.ch