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Kanton Uri führt ersten Fachworkshop zur Gesundheitsstrategie 2027+ durch
Am 24. August 2026 fand in Altdorf der erste Fachworkshop im Rahmen der Erarbeitung der kantonalen Gesundheitsstrategie 2027+ statt. Vertreterinnen und Vertreter zentraler Akteure des Urner Gesundheitswesens diskutierten zehn Themenfelder und schufen damit eine wichtige Grundlage für die Konkretisierung der künftigen Massnahmen.
Nach dem Kick-off der Begleitgruppe vom 19. Januar 2026 fand am 24. August 2026 in Altdorf der erste Fachworkshop zur kantonalen Gesundheitsstrategie statt. Im Zentrum stand die vertiefte fachliche Auseinandersetzung mit den zentralen Themen des Urner Gesundheitswesens.
Zehn Themenfelder im Fokus
Am Fachworkshop wurden die zentralen Handlungsfelder des Urner Gesundheitswesens diskutiert: von der ambulanten somatischen Grundversorgung über die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung, die Pflege und Betreuung sowie die Gesundheitsförderung und Prävention bis hin zur Spital- und Notfallversorgung inklusive Rettungswesen. Ebenso im Fokus standen Querschnittsthemen wie die Digitalisierung, die integrierte Versorgung, die Fachkräfteförderung, Fragen der Kosten und Finanzierung sowie die besonderen Herausforderungen der Randregionen.
Die Teilnehmenden diskutierten den heutigen Stand sowie den künftigen Handlungsbedarf in den einzelnen Bereichen (z. B. Rettungswesen, Spitalversorgung, Gesundheitsförderung). Sie brachten ihre fachliche Einschätzung ein und zeigten auf, welche Massnahmen für die Weiterentwicklung des Urner Gesundheitswesens aus ihrer Sicht prioritär sind.
Breite fachliche Diskussion
Am Fachworkshop nahmen rund 75 Personen teil, die das gesamte Spektrum des Urner Gesundheitswesens abbildeten. Unter ihnen waren Ärztinnen und Ärzte, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Politik, kantonaler Fachstellen, von Pflegeheimen, des Spitals und des Rettungswesens. Diese breite Zusammensetzung ermöglichte eine fundierte Auseinandersetzung mit den zehn Themenfeldern aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven. Gesundheitsdirektor Christian Arnold zeigte sich erfreut über die rege Beteiligung: «Eine tragfähige Gesundheitsstrategie kann nur gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort entstehen. Der heutige Austausch war dafür ein wichtiger und wertvoller Schritt.»
Weiteres Vorgehen
Die Ergebnisse des Fachworkshops werden nun aufbereitet und fliessen in die weitere Bearbeitung ein. Als nächster Schritt findet am 23. Oktober 2026 der zweite Fachworkshop statt, an dem die eruierten Massnahmen hinsichtlich Verantwortlichkeiten, Zeithorizont und Ressourcen konkretisiert werden. Darauf aufbauend wird bis zum 1. Dezember 2026 der Entwurf des Strategieberichts erarbeite. Von Dezember 2026 bis Mitte Februar 2027 durchläuft der Strategiebericht eine schriftliche Konsultation bei allen einbezogenen Akteuren, bevor er im März 2027 finalisiert wird. Die Gesundheitsstrategie 2027+ wird der Öffentlichkeit am 20. September 2027 anlässlich der jährlichen Gesundheitskonferenz präsentiert.
Rückfragen von Medienschaffenden:
Regierungsrat Christian Arnold, ch.arnold@ur.ch, +41 41 875 2430
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| Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion | +41 41 875 2430 | ds.gsud@ur.ch |