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Waffen und Sprengwesen

Sprengwesen

Sprengstoff Sprengmittel, das heisst Sprengstoff und Zünder, die zum Beispiel im Strassenbau, Tunnelbau, Sicherheitsbereich oder in der Landwirtschaft (Sprengen von Wurzelstöcken) eingesetzt werden. …

Sprengstoff
Sprengmittel, das heisst Sprengstoff und Zünder, die zum Beispiel im Strassenbau, Tunnelbau, Sicherheitsbereich oder in der Landwirtschaft (Sprengen von Wurzelstöcken) eingesetzt werden. Sprengmittel dürfen nur von Inhabern eines gültigen Sprengausweises erworben werden. Sprengmittel werden nur an Personen abgegeben, die einen gültigen Erwerbsschein (gemäss Art. 45 SprstV) vorweisen können.

Sprengmittel-Erwerbsschein
Voraussetzungen für die Ausstellung eines Sprengmittel-Erwerbsscheines sind:

  • Amtlicher Ausweis
  • Gültiger Sprengausweis

Die Sprengmittel-Erwerbsscheine werden beim Polizeikommando, Tellsgasse 5, 6460 Altdorf, ausgestellt. Der ausgefüllte Sprengmittel-Erwerbsschein (siehe Dokumente) kann bereits vorgängig an das Sekretariat Kommandodienste kantonspolizei@ur.ch gesendet werden.

Sprengkurse
Informationen zu den Sprengkursen sind auf der Website der SAFAS (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Ausbildung von Sprengberechtigten) zu finden.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Adolf Hänni, Ressortchef Waffen / Sprengstoff, kapo.rws@ur.ch oder +41 41 875 2754.

Waffen

Das Waffenrecht Mit dem Beginn der Zusammenarbeit der Schweiz mit Schengen trat am 12. Dezember 2008 auch das revidierte Waffenrecht in Kraft. Die wichtigsten Neuerungen: Neu werden unter andere…
Das Waffenrecht
Mit dem Beginn der Zusammenarbeit der Schweiz mit Schengen trat am 12. Dezember 2008 auch das revidierte Waffenrecht in Kraft.

Die wichtigsten Neuerungen:
Neu werden unter anderem Gegenstände wie Imitations-, Schreckschuss und Soft-Air-Waffen dem Waffengesetz unterstehen. Entsprechend gelten auch für deren Erwerb, das Verbringen ins schweizerische Staatsgebiet und die Ausfuhr die Regelungen, die das Waffengesetz dafür vorsieht.
  • Der Waffenerwerb im Handel und unter Privaten und auch der Erwerb im Erbgang wird den anderen Erwerbsarten gleichgestellt und erfordert nun eine Ausnahmebewilligung, einen Waffenerwerbsschein oder einen schriftlichen Vertrag je nach Art der zu erwerbenden Waffe.
  • Für Feuerwaffen, die ohne Waffenerwerbsschein erworben werden dürfen, ist eine Meldepflicht vorgesehen, so dass auch diese Waffen zurückverfolgt werden können.
  • Weiter wird das missbräuchliche Tragen gefährlicher Gegenstände verboten.

Nachmeldung über den Besitz von Feuerwaffen oder deren wesentliche Waffenbestandteile
Nachmeldungen über den Besitz von Feuerwaffen oder deren wesentliche Waffenbestandteile haben innert Jahresfrist nach Inkrafttreten der Gesetzesrevision zu erfolgen. Welche Feuerwaffen davon betroffen sind, erfahren sie auf der Website des Bundesamtes für Polizei (fedpol)
Das Nachmelde-Formular ist ebenfalls auf dieser Website herunterzuladen oder bei der Kantonspolizei Uri erhältlich.

Waffen können bei Kantonspolizei Uri jederzeit kostenlos abgegeben werden. Die Abgabe der Waffe wird schriftlich bestätigt.
Weitere Gesuche und Formulare zum Thema Waffen

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Adolf Hänni, Ressortchef Waffen / Sprengstoff, kapo.rws@ur.ch  oder +41 41 875 2754.
Name
Strafregisterauszug Extern
Name Beschreibung
Waffengesetz des Bundes