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Vorschule

Das Thema Vorschule betrifft mehrer Abteilungen, Ämter und Direktionen sowie verschiedene externe Partner.

Die Homepage www.familien-uri.ch bietet Familien eine breite Übersicht über bestehende Angebote für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien im Kanton Uri inner- und ausserhalb der kantonalen Verwaltung.

News

DatumName
31. August 2018
Neue Präventionskampagne an den Schulen

Ansprechstelle Integration

Integration ist eine Verbundaufgabe von Bund, Kantonen und Gemeinden. Gemeinsames Integrationsziel ist die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts basierend auf den Werten der Bundesverfassung. …
Integration ist eine Verbundaufgabe von Bund, Kantonen und Gemeinden. Gemeinsames Integrationsziel ist die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts basierend auf den Werten der Bundesverfassung.
Mit dem Leitbild zur Integration von Migrantinnen und Migranten für das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft (verabschiedet vom Regierungsrat am 4. November 2014) wird einer gemeinsamen Haltung Ausdruck gegeben. Diese orientiert sich an den vier Leitsätzen:

1. Wir anerkennen Integration als einen gegenseitigen Prozess

2. Wir fördern die Chancengerechtigkeit von Migrantinnen und Migranten

3. Wir stärken und nutzen das Potenzial von Migrantinnen und Migranten

4. Wir erkennen Vielfalt als Stärken der Gesellschaft


Mehr zum Leitbild finden Sie bei den Publikationen.

Im Bereich Integration erfüllt die kantonale Ansprechstelle für Integrationsfragen folgende Aufgaben:
  • Förderung der Realisierung und Koordination von Integrationsaktivitäten innerhalb des Kantons Mitarbeit in Arbeitsgruppen und Gremien auf kantonaler und interkantonaler Ebene
  • Kantonale Ansprechstelle Integration für den Bund
  • Beratung kantonaler Stellen und Gemeinden bei der Umsetzung des Integrationsauftrags
  • Umsetzung Schwerpunkteprogramm des Bundes zur Integrationsförderung

Ein gemeinsames Projekt der Zentralschweizer Regierungskonferenz ist die Zentralschweizer Fachgruppe Integration (ZFI).

Der Hauptauftrag der Fachgruppe besteht in der Verfolgung einer kantonsübergreifenden Integrationspolitik. Die Zusammenarbeit soll dabei nicht beim Gedanken- und Wissensaustausch stehen bleiben. Vielmehr hat die ZFI die weitergehenden Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu prüfen, um Aufgaben zu konzentrieren und/oder zu harmonisieren und Synergien zum Nutzen der Kantone und der Betroffenen zu gewinnen. Auf einer gemeinsam realisierten Internetplattform sind Informationen zu den verschiedenen Fachstellen der Zentralschweizer Kantone und den Zusammenarbeitsprojekten der ZFI zu finden.

Erziehungsberatung

Der Schulpsychologische Dienst bietet Eltern und Erziehungsberechtigten eine Beratung an, welche ihnen in ihrem erzieherischen Handeln hilft und das Wohl des Kindes und der Familie in den Vordergrund …
Der Schulpsychologische Dienst bietet Eltern und Erziehungsberechtigten eine Beratung an, welche ihnen in ihrem erzieherischen Handeln hilft und das Wohl des Kindes und der Familie in den Vordergrund stellt. Eltern und Erziehungsberechtigte erhalten in der Erziehungsberatung massgeblich die Möglichkeit, sich in komplexen Erziehungsproblemen unterstützen zu lassen. Dabei ist es Ziel der Beratung, Anliegen zu klären, Informationen zu vermitteln, Entscheidungshilfen zu bieten, Fertigkeiten einzuüben und eigene Kompetenzen zur Bewältigung von situativen Schwierigkeiten im Erziehungsalltag zu festigen. Das Angebot richtet sich an Eltern und Erziehungsberechtigte von Kindern ab zwei Jahren bis und mit Jugendalter. Die Beratung ist kostenlos und die Beratungspersonen unterstehen der Schweigepflicht.

Fachstelle Kindesschutz

Angebot Die Fachstelle Kindesschutz ist eine neutrale Anlaufstelle  - Beratung von Eltern und Bezugspersonen - Begleitung von Kindern und Jugendlichen - Koordination von Massnahmen, Handlungsa…

Angebot

Die Fachstelle Kindesschutz ist eine neutrale Anlaufstelle

 

  • Beratung von Eltern und Bezugspersonen
  • Begleitung von Kindern und Jugendlichen
  • Koordination von Massnahmen, Handlungsabläufen und Interventionen unter den Beteiligten
  • Information, Beratung und Begleitung von Behörden, Institutionen und Organisationen
  • Durchführung von Kriseninterventionen in Notfällen
  • Leistung von Öffentlichkeitsarbeit
  • Mitwirkung bei Präventionsveranstaltungen und –projekten
  • Informieren, Beraten und Begleiten von Behörden, Institutionen und Organisationen
 


Auftrag

Unsere Fachstelle bietet Hilfe und Unterstützung, wenn Eltern, Lehrpersonen, Ärzte oder andere Privatpersonen eine Vermutung oder die Gewissheit haben, dass ein Kind oder ein Jugendlicher vernachlässigt, misshandelt oder sexuell ausgebeutet wird. Die Fachstelle bietet in diesen Situationen Hilfe und Unterstützung an. Unter Kindesmisshandlungen fallen:

  • Körperliche Misshandlung
  • Psychische Misshandlung
  • Sexuelle Übergriffe
  • Vernachlässigung


Ziel  

  • Durch sorgfältiges und gezieltes Vorgehen Kinder und Jugendliche schützen
  • Überlegt vorgehen und handeln
  • Festlegung weiterer Schritte in Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten und Institutionen
  

Weitere Kontaktstellen und Adressen

  • Telefonhilfe für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
  • Die Dargebotene Hand, Tel. 143
  • Polizeinotruf, Tel. 117
  • Notfallarzt, Tel. 144
  • kind und familie, Tel. 041 874 13 00
  • kontakt uri, Tel. 041 874 11 80
  • Opferhilfe Uri, Tel. 0848 82 12 82
  • Kindesschutz Schweiz
  • Castagna Beratungs- und Informationsstelle für sexuell ausgebeutete Mädchen und Jungen, Tel. 044 360 90 40
  • Limita Fachstelle zur Prävention sexueller Ausbeutung von Jungen und Mädchen, Tel. 044 450 85 20

Impfungen

Gegen eine ganze Reihe von Infektionskrankheiten gibt es einen wirksamen und sicheren Schutz durch Impfungen. Der Kanton Uri richtet sich nach dem Schweizerischen Impfplan, der regelmässig von Experte…

Gegen eine ganze Reihe von Infektionskrankheiten gibt es einen wirksamen und sicheren Schutz durch Impfungen. Der Kanton Uri richtet sich nach dem Schweizerischen Impfplan, der regelmässig von Experten überprüft und an die aktuelle Lage angepasst wird.

 

Empfohlene Basisimpfungen gemäss Schweizer Impfplan:

- Diphtherie, Tetanus (Starrkrampf), Pertussis (Keuchhusten) DTP-Impfung 
- Haemophilus influenzae Typ b Hib-Impfung
- Poliomyelitis (Kinderlähmung) IPV-Impfung
- Masern, Mumps, Röteln MMR-Impfung
- Hepatitis B HBV-Impfung
- Varizellen (Windpocken) VZV-Impfung
- Humane Papillomaviren (Gebärmutterhalskrebs, HPV) HPV-Impfung
- Influenza (Grippe) Grippe-Impfung         

 

Empfohlene ergänzende Impfungen gemäss Schweizer Impfplan:

- Pneumokokken (z. B. Hirnhautentzündung) PCV-Impfung          
- Meningokokken der Gruppe C (z. B. Blutvergiftung, Hirnhautentzündung) MCV-C-Impfung              

Die Urner Hausärztinnen und Hausärzte, Kinderärztinnen und Kinderärzte sowie die Gynäkologinnen und Gynäkologen können über Impfungen informieren und diese auch durchführen. Ergänzend zu den Möglichkeiten einer Impfung in der Arztpraxis können Impfungen auch im Rahmen der schulärztlichen Untersuchungen durchgeführt werden (im Kindergarten, in der 4. Klasse und der 2. Oberstufe). Nähere Informationen zu den Schulimpfungen finden sie beim Schulmedizinischen Dienst.

 

Zecken

Bei den von Zecken übertragenen Infektionskrankheiten sind in der Schweiz vor allem Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) von Bedeutung. Seltener sind Krankheiten wie die Anaplasmose, Rickettsiose, Babesiose, Neoehrlichiose oder die Tularämie. Eine Borreliose kann mit Antibiotika behandelt werden. Eine ursächliche Behandlung der FSME ist nicht möglich. Hingegen steht eine gut wirksame Impfung zur Verfügung.

Grosse Teile des Kantons Uri gelten als Risikogebiet für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und auch für die Borreliose.

Alle erwachsenen Personen sowie Kinder ab sechs Jahren, die in Risikogebieten wohnen oder sich dort zeitweise aufhalten, sollten sich gegen FSME impfen lassen. Weitere Informationen zu zeckenübertragenen Krankheiten finden Sie beim Bundesamt für Gesundheit.

 

Nationale Strategie zu Impfungen (NSI) und Impfmonitoring

Im Januar 2017 verabschiedete der Bundesrat die Nationale Strategie zu Impfungen (NSI), deren übergeordnetes Ziel es ist, den Impfschutz der Bevölkerung zu optimieren. Ein Aktionsplan beschreibt die für die Umsetzung der Strategie wesentlichen Elemente für den Zeitraum bis zur Zwischenevaluation 2023. Er soll allen involvierten Akteuren als Orientierungshilfe für die erfolgreiche Umsetzung der NSI dienen. Zudem erhält der Aktionsplan Eckpunkte für die weiteren Umsetzungsschritte betreffend Organisation, Ressourcen und Evaluation.

Auch ein regelmässiges Impfmonitoring in den Kantonen ist Teil des Aktionsplans. Dazu wird in Uri alle drei Jahre eine Erhebung durchgeführt. Dabei werden die Eltern von rund 600 zufällig ausgewählten Kinder in drei verschiedenen Altersklassen kontaktiert und gebeten, den Impfausweis des Kindes einzusenden, damit die Imfpdaten und die Anzahl der Impfdosen erhoben werden können. Die Studie wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit und dem Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich durchgeführt. Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Erhebung freiwillig und die datenschutzrechtlichen Auflagen sind sichergestellt.

 

Übertragbare Krankheiten

Weitere Informationen zu übertragbaren Krankheiten finden Sie beim Bundesamt für Gesundheit.

 

 

Kantonales Programm Weiterentwicklung Kinder- und Jugendförderung

In den Jahren 2014 bis 2016 wurde die Kinder- und Jugendförderung im Kanton Uri gezielt weiterentwickelt. Das kantonale Programm  wurde vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) finanziell unterstü…
In den Jahren 2014 bis 2016 wurde die Kinder- und Jugendförderung im Kanton Uri gezielt weiterentwickelt. Das kantonale Programm  wurde vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) finanziell unterstützt. Uri gehörte zu den ersten Kantonen, welcher mit dem BSV eine Projektvereinbarung abgeschlossen hat. Der Regierungsrat hat am 11. März 2014 dem Vertrag mit dem Bund zugestimmt.

Die Gemeinden, private Akteure sowie Vereine profitierten von dem Programm, wenn sie Projekte für die ausserschulischen Kinder- und Jugendarbeit anstiessen.

Mit dem Programm wurde die Kinder- und Jugendförderung im Kanton Uri gezielt weiterentwickelt. Dazu gehört auch die Schaffung von rechtlichen Grundlagen zur Kinder- und Jugendförderung. Weiter wurden Kinder und Jugendliche vermehrt in die Regionalentwicklung und in die Urner Wirtschaft eingebunden. Damit soll erreicht werden, dass sich die Jugendlichen mit dem Wirtschafts- und Lebensraum Uri verstärkt identifizieren.

In verschiedenen weiteren Bereiche liefen bereits Projekte oder wurden durch das Programm neue angestossen. So konnte die Bildungs- und Kulturdirektion mit Bundesunterstützung eine Jugendmedienschutzkampagne durchführen, die die Fünftklässler zum verantwortungsvollen Gebrauch der neuen Medien anleitete. Weitere Projekte waren bspw. die Durchführung eines Kinder- und eines Jugendparlaments, das Projekt My Top Job, welches die Jugendlichen zu einer offenen Berufswahl motivieren soll, oder Abklärungen für die Schaffung von Lagerplätzen für Jugendlager im Kanton Uri.

Nach wie vor kommt der privaten Initiative die zentrale Bedeutung zu. Ebenso der Freiwilligenarbeit, die in der Urner Kinder- und Jugendförderung eine wichtig Rolle spielt. Deshalb konnten auch Einzelinitiativen und Projekte von Gruppen und Vereinen unterstützt werden. Kanton und Gemeinden unterstützten subsidiär, insbesondere wo Lücken waren und wo dank präventivem Handeln schlimmere Folgekosten verhindert werden konnten.

Grundlage für das kantonale Kinder- und Jugendförderungsprogramm 2014 bis 2016 bildet das Kinder- und Jugendförderungsgesetz (KJFG, Art. 26), welches am 1. Januar 2013 in Kraft getreten ist. Mit dem Gesetz können die Kantone eigene Programme zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendpolitik beim Bund beantragen. Eine breit abgestützte Arbeitsgruppe unter Mitwirkung der kantonalen Kinder- und Jugendkommission und dem Runden Tisch der Urner Gemeinden erarbeitete dieses Programm für die Jahre 2014 bis 2016. 

Weitere Informationen und Dokumente finden Sie unter der Lasche Publikationen.

Videos zu verschiedenen Projekten finden Sie hier. Für einen halbstündigen Dokumentarfilm über das ganze Projekt klicken Sie bitte hier.

Kinder- und Jugendförderung

Der Kanton Uri fördert Kinder und Jugendliche auch ausserhalb der Schule. Er unterstützt kommunale, regionale und kantonale Jugendprojekte, berät Gemeinden beim Auf- und Ausbau ihrer ausserschulischen…

Der Kanton Uri fördert Kinder und Jugendliche auch ausserhalb der Schule. Er unterstützt kommunale, regionale und kantonale Jugendprojekte, berät Gemeinden beim Auf- und Ausbau ihrer ausserschulischen Kinder- und Jugendarbeit und beteiligt sich an der Entwicklung kantonaler Projekte. Zur Zielgruppe gehören: Jugendbeauftragte und Fachpersonen der offenen, gemeindlichen und kirchlichen Jugendarbeit , Mitglieder von Jugendverbänden und –vereinen, Fachpersonen der Institutionen, Verwaltung und Politik.

In den Jahren 2014 – 2016 entwickelte der Kanton Uri im Rahmen des kantonalen Programmes (gemäss Art. 26, KJFG) seine Kinder- und Jugendförderung mit finanzieller Unterstützung des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) gezielt weiter.

In erster Linie fördern Eltern, private Träger und Gemeinden in Uri die Kinder- und Jugendarbeit.
Der Regierungsrat des Kantons Uri kann subsidiär aus Staatsmitteln oder Mitteln des Lotteriefonds Betriebe und Projekte unterstützen. Grundlage bildet der Staatsvoranschlag und das Reglement über die Verwendung der finanziellen Mittel des Lotteriefons, RRB 70.3917, RRB 3.4.2007.

Kinder- und Jugendhilfe

Hilfesuche-Online Fragen über Fragen? Wo finde ich als Kind oder Jugendlicher sofort Rat? Auf www.jugendnetzuri.tschau.ch beantwortet das tschau-Team online deine Fragen innerhalb von drei Tagen - …

Hilfesuche-Online
Fragen über Fragen? Wo finde ich als Kind oder Jugendlicher sofort Rat?
Auf www.jugendnetzuri.tschau.ch beantwortet das tschau-Team online deine Fragen innerhalb von drei Tagen - kompetent, gratis, unkompliziert. Zu Sexualität, Übergriffen, Wohlsein, Beziehungen, Lebenswelt, Schule, Job, Sucht + Drogen und vielen weiteren Themen.
Auf www.147.ch bietet Pro juventute Kindern und Jugendlichen eine professionelle Beratung an - rund um die Uhr, jeden Tag, im Internet, per SMS und per Telefon.
Auf www.feelok.ch alle Jugendthemen auf einen Blick.

Jugend- und Elternberatung Uri
Streit mit Freunden, Ärger in der Schule oder Stress mit den Eltern? Eine Krise?
Nimm Kontakt auf mit der Jugendberatung Uri: Tel. 041 874 11 80, Mehr: www.kontakt-uri.ch
Die Suchtberatung berät Betroffene, Angehörige bei allen Suchtformen (Alkohol, Medikamente, Nikotin, Spielsucht Computersucht, auch bei illegalen Suchtformen.

Kindergarten / Basisstufe

Der Kindergarten ist die erste Stufe der Volksschule. Er fördert die ganzheitliche Entwicklung der Kinder und bereitet sie auf die Primarschule vor. Der Besuch des einjährigen Kindergartens ist seit S…
Der Kindergarten ist die erste Stufe der Volksschule. Er fördert die ganzheitliche Entwicklung der Kinder und bereitet sie auf die Primarschule vor. Der Besuch des einjährigen Kindergartens ist seit Schuljahr 2016/2017 obligatorisch. Gleichzeitig sind die Gemeinden verpflichtet, ein zweites Kindergartenjahr anzubieten.

Kleinere Gemeinden haben die Möglichkeit, die Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren gemeinsam in einer Basisstufe zu unterrichten.

Kindesschutz

Kinder und Jugendliche sind für ihre Entwicklung auf Schutz und Förderung angewiesen. In erster Linie sind die Eltern verpflichtet, für die Grundbedürfnisse ihrer Kinder zu sorgen und deren Entwicklun…

Kinder und Jugendliche sind für ihre Entwicklung auf Schutz und Förderung angewiesen. In erster Linie sind die Eltern verpflichtet, für die Grundbedürfnisse ihrer Kinder zu sorgen und deren Entwicklung zu fördern. Sie tragen die Hauptverantwortung für das Wohl ihrer Kinder.

Das Kindeswohl wird insbesondere durch Vernachlässigung, körperliche oder psychische Misshandlung oder sexuellen Missbrauch gefährdet.

Vorgehen bei einer Kindeswohlgefährdung

  • Die Eltern sind in der Lage und bereit, selbst Lösungen zu suchen, um die Kindeswohlgefährdung abzuwenden. Eigene Lösungen der Eltern können zum Beispiel darin bestehen, die Hilfe und Unterstützung von Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen.
  • Die Eltern sind nicht in der Lage oder nicht bereit, selbst etwas gegen die Kindeswohlgefährdung zu tun. Nur in diesem Fall, wenn die Eltern ihre Elternpflichten nicht genügend wahrnehmen, kommen Kindesschutzmassnahmen zum Zug. Eine Meldung an die Kindesschutzbehörde ist erforderlich.


Anordnung von Kindesschutzmassnahmen

Für die Anordnung von Kindesschutzmassnahmen ist grundsätzlich die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde zuständig. Sie orientiert sich dabei an den folgenden Grundsätzen:

  • Die Kindesschutzmassnahme ist frühzeitig anzuordnen. Damit soll vermieden werden, zu einem späteren Zeitpunkt umso intensiver ins Familiensystem eingreifen zu müssen.
  • Es ist die mildeste Kindesschutzmassnahme, die in der konkreten Situation Erfolg versprechend ist, zu wählen. Die gewählte Massnahme soll die Elternrechte so wenig wie möglich, aber so stark wie nötig einschränken.
  • Die Kindesschutzmassnahme soll die Bemühungen der Eltern ergänzen oder ihre Fähigkeiten stärken - und nicht ersetzen. Im Vordergrund steht die "Hilfe zur Selbsthilfe".


Das neue Unterhaltsrecht

Seit 1. Januar 2017 gilt das neue Unterhaltsrecht. Betroffen sind Kinder von getrennt lebenden Eltern, welche nicht miteinander verheiratet sind oder waren. Der zwischen dem Kind (vertreten durch den betreuenden Elternteil) und dem unterhaltspflichtigen Elternteil vertraglich vereinbarte Betrag soll weiterhin den sog. Barunterhalt, welcher alle direkten Kosten des Kindes abdeckt, festhalten: Nahrung, Kleidung, Bildung, Freizeit, Versicherungen sowie die medizinische Grundversorgung. Neu soll zusätzlich ein sog. Betreuungsunterhalt hinzugerechnet werden, damit der betreuende Elternteil für die Einbussen, welche wegen der eingeschränkten Erwerbstätigkeit entstehen, entschädigt wird. Auf dieser Grundlage soll es möglich sein, Kinder persönlich durch die Eltern und nicht durch fremde Personen betreuen zu lassen. Einigen sich die Eltern über den Betrag, so wird der Unterhaltsvertrag durch die Kindeschutzbehörde genehmigt. Im andern Fall erlässt sie eine Klagebewilligung, mit der sich die Eltern direkt an das Landgericht wenden können, wo die strittigen Punkte des Unterhalts mittels gerichtlichem Urteil entschieden werden. Diese Revision des Zivilgesetzes bezweckt, im wichtigen Lebensbereich "Betreuung" die Kinder von unverheirateten Eltern mit den Kindern von geschiedenen Eltern, welche seit längerer Zeit die Betreuung der Kinder über den "nachehelichen" Unterhalt finanziell regeln können, gleichzustellen.

Sonderpädagogik

Im Zuge von NfA haben die Kantone die Verantwortung über die sonderpädagogischen Angebote übernommen. Rechtliche Grundlagen sind die Verordnung über das sonderpädagogische Angebot im Kanton Uri und d…

Im Zuge von NfA haben die Kantone die Verantwortung über die sonderpädagogischen Angebote übernommen.
Rechtliche Grundlagen sind die Verordnung über das sonderpädagogische Angebot im Kanton Uri und die Richtlinien  zur Sonderpädagogik von Kindern und Jugendlichen.